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Leipzig: Neues Leben am Deutschen Platz
Ober-Ramstadt, 11.07.2003

Der Deutsche Platz in Leipzig erwacht zu neuem Leben. An seiner Ostseite entsteht das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie. Daneben hat sich das Bio-Center Leipzig angesiedelt, des nur die Gebäudefront dem Platz zuwendet und sich dahinter in die Tiefe des Raumes windet. Unter dem Dach des Zentrums sind universitäre Grundlagenforschung, industrienahe Forschung und Entwicklung sowie gewerbliche Nutzung vereint. Auf den Universitätsbereich entfallen rund 5.000 Quadratmeter, auf den gewerblichen Bereich etwa 15.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Das Projekt stieß bei Planern und Architekten über die Landesgrenzen hinaus auf großes Interesse. Als der Architekturwettbewerb 2001 europaweit ausgeschrieben wurde, gab es mehr als 800 Bewerbungen. Zum Kreis der gesetzten Teilnehmer wurden weitere Büros hinzugelost, so dass sich das Feld auf 20 Bewerber verringerte, die Gelegenheit erhielten, ihre Entwürfe einzureichen. Die gelungene Synthese von Kompaktheit und freier Organisierbarkeit der Räume gab schließlich den Ausschlag für die Zuerkennung an das Hamburger Architekturbüro Spengler + Wiescholek. Bei der Bauausführung wurden hohe Anforderungen gestellt. Die Wahl der Anstrichsysteme spielte dabei eine wichtige Rolle.
Festgelegt wurde, dass die Büros mit einem Wandanstrich nach DIN und die Labors mit einer desinfektionsmittelbeständigen Schutzbeschichtung ausgestattet werden sollten. Den Zuschlag für die Malerarbeiten erhielt die Jürgen Becker GmbH und Co. KG aus dem nahe gelegenen Eilenburg. Die Maler hatten es im wesentlichen mit bekannten Untergründen zu tun. In den Büros und Fluren waren Betonflächen zunächst vollflächig zu spachteln und wie die Trockenbauwände zu grundieren. Für die Wand- und Deckenbeschichtung empfahl sich die Innenfarbe CapaDIN, mit der sich hohe Flächenleistungen erzielen lassen – bei 100.000 Quadratmetern Baufläche ein wichtiger Aspekt.

Die Ausschreibung für den Labortrakt sah einen scheuerbeständigen Anstrich der Decken sowie eine chemikalien- und desinfektionsmittelbeständige Beschichtung der Wände vor. Hier fiel die Wahl auf den Zwei-Komponenten-Werkstoff Disbopox 447, der sich für den Schutz belasteter Wandflächen unter anderem in Laboratorien und Krankenhäusern besonders eignet. Auf das Angebot von Caparol griffen die Maler auch bei der Fußbodenbeschichtung zurück, für die sie ein Disboxid-System einsetzten.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie entstand am Deutschen Platz in Leipzig das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum.

Verwendete Produkte:

CapaDIN

Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
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