Bewehrungsstahl, Normal-, Schwer- und Leichtbeton. Die Abreißfestigkeit des Untergrundes muß i.M. 1,5 N/mm2 betragen, kleinster Einzelwert 1,0 N/mm2.
Bewehrungsstahl nach DIN EN ISO 12944-4 (Ersatz für DIN 55 928, Teil 4) bzw. ISO 8501-1 bis zum Oberflächenvorbereitungsgrad Sa 2 1/2 entrosten. Der entrostete Stahl muß staub- und fettfrei sein.
Der Beton muß tragfähig, sauber, frei von losen Teilen sein. Trennend wirkende Substanzen
(z.B. Altanstriche, Öl, Fett) durch geeignete Verfahren entfernen.
Der Zementstein muß frei von korrosionsfördernden Bestandteilen (z.B. Chloride) sein und ist soweit abzutragen, daß die Haftschlämme und der Instandsetzungsmörtel am Zuschlag haften können.
Die Kanten der Ausbruchstellen sind zwischen 45–60° abzuschrägen. Untergrund vornässen. Vor dem Auftragen der Haftschlämme darf er nur noch matt feucht sein.
Abgemessene Wassermenge in ein Gefäß geben. Unter gründlichem Rühren mit geeignetem Rührwerk (max. 400 U/Min.) die entsprechende Menge Trockenmörtel nach und nach zugeben, ca. 3 Minuten mischen bis eine homogene und streichfähige Schlämme entsteht.
| Bei der Verwendung als Korrosionsschutz: |
Trockenmörtel 1 Gewichtsteil 25 kg Sack 10 kg Eimer |
Wasser 0,16 Gewichtsteile 4,0 l 1,6 l |
| Bei der Verwendung als Haftbrücke: |
Trockenmörtel 1 Gewichtsteil 25 kg Sack 10 kg Eimer |
Wasser 0,18 Gewichtsteile 4,5 l 1,8 l |
Als Korrosionsschutz:
Den ersten Korrosionsschutzanstrich unmittelbar nach dem Entrosten satt mit einem Pinsel auftragen. Nach ca. 4 bis max. 48 Stunden muß der zweite Auftrag erfolgen.
Der Bewehrungsstahl muß vollständig umhüllt werden. Nach Aushärtung der zweiten Beschichtung (ca. 24 Stunden) kann die Haftbrücke aufgebracht werden.
Als Haftschlämme:
Das Material mit einer Bürste in den vorbereiteten Untergrund gleichmäßig, porenfüllend, intensiv einbürsten. Den Reprofilierungsmörtel naß in naß auftragen.
Sollte die Haftschlämme z.B. durch Arbeitsunterbrechungen vor dem Einbau des Instandsetzungsmörtels abbinden, muß sie vollständig aushärten und anschließend erneut frisch aufgetragen werden.
Korrosionsschutz mind. 1 mm.
Korrosionsschutz:
Ca. 160 g/m Trockenmörtel je Auftrag, Ø 16 mm.
Haftbrücke:
Ca. 1,6–2,0 kg/m2 Trockenmörtel, je nach Art des Untergrundes.
Bei 20 °C ca. 60 Minuten.
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 5 °C, max. 35 °C.
Nach Gebrauch mit Wasser.