Alle mineralischen Untergründe.
Der Untergrund muß tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muß im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unterschreiten.
Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-%
Anhydritestrich: max. 0,5 Gew.-%
Magnesitestrich: 2–4 Gew.-%
Steinholzestrich: 4–8 Gew.-%
Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschließen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich.
Untergrund durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen so vorbereiten, daß er die aufgeführten Anforderungen erfüllt.
Härter der Grundmasse zugeben. Mit langsam laufendem Rührwerk (max. 100 U/min.) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen.
Grundmasse : Härter = 93 : 7 Gewichtsteile
Je nach Anwendung mit Glättkelle oder Hohlkehlenkelle.
Den vorbereiteten Untergrund mit z.B. Disboxid 462 EP-Siegel porenfüllend grundieren.
Detaillierte Informationen siehe TI 462. Den fertig gemischten Disboxid 438 EP-Spachtel auf die frische Grundierung auftragen und mit der Kelle verdichten.
Je nach gewünschter Oberflächenrauhigkeit kann der Spachtel geglättet oder mit dem Kunststoffreibebrett abgerieben werden. Tiefe Ausbruchstellen lagenweise ausbessern.
| Spachtelmasse |
| Disboxid 438 EP-Spachtel |
ca. 1,5 kg/mm/m2 |
| Hohlkehle, 5 cm Radius |
| Disboxid 438 EP-Spachtel |
ca. 1 kg/m |
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln.
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 30 Minuten.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 10 °C, max. 30 °C
Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur sollte immer mindestens 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen.
Nach ca. 8 Stunden bei 20 °C können die gespachtelten Flächen beschichtet werden.
Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt und durch niedrigere verlängert.
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 8 Stunden begeh-/überarbeitbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet.
Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 24 Std. bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können.
Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Disboxid 419 Verdünner.