 |
 |
 |
 |

Als Grundierung oder Kratzspachtelung unter Bodenbeschichtungen. Als Bindemittel für Disboxid 946 Mörtelquarz zur Herstellung von hochverschleißfesten Industriebelägen, Hohlkehlen und zum Reprofilieren von Ausbruchstellen. Als glatte oder rutschhemmende Versiegelung. Als Bindemittel und Versiegelung für Colorquarzbeläge. Zum Vergießen von Rissen.
- gute Aushärtung auch bei 10 °C
- dauernaßbelastbar
- gut chemikalienbeständig
- geprüft für den Einsatz im Lebensmittelbereich
Niedrigviskoses 2K-Epoxidflüssigharz, A/F, total solid nach Deutscher Bauchemie. 25 kg Gebinde (Masse: 16,67 kg Hobbock, Härter: 8,33 kg Eimer) Transparent
Mit Disboxid 980 NEFA®POX-Farbpasten pigmentierbar. Farbtonveränderungen und Kreidungserscheinungen bei UV- und Witterungseinflüssen möglich. Organische Farbstoffe (z. B. in Kaffee, Rotwein oder Blättern) sowie verschiedene Chemikalien (z.B. Desinfektionsmittel, Säuren u.a.) können zu Farbtonveränderungen führen. Die Funktionsfähigkeit wird dadurch nicht beeinflußt. Kühl, trocken, frostfrei Originalverschlossenes Gebinde mindestens 1 Jahr lagerstabil. Bei tieferen Temperaturen den Werkstoff vor der Verarbeitung bei ca. 20 °C lagern. ca. 1,1 g/cm3 ca. 95 µm /100 g/m2
Abrieb nach Taber (CS 10/1000 U/1000 g) 30 mg/30 cm2
ca. 190 s ca. D 81 ca. 50 N/mm2
ca. 44 N/mm2
Alle mineralischen Untergründe. Der Untergrund muß tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Zementöse, kunststoffvergütete Ausgleichsmassen sind auf ihre Beschichtungsfähigkeit hin zu überprüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen.
Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muß im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unterschreiten. Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben: Beton und Zementestrich: max. 4 Gew.-% Anhydritestrich: max. 0,5 Gew.-% Magnesitestrich: 2–4 Gew.-% Steinholzestrich: 4–8 Gew.-% Aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschließen, bei Anhydrit- und Magnesitestrich ist eine Abdichtung gegen Erdreich zwingend erforderlich. Untergrund durch geeignete Maßnahmen wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen so vorbereiten, daß er die aufgeführten Anforderungen erfüllt. Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit den Disbocret®-PCC-Mörteln oder den Disboxid EP-Mörteln oberflächenbündig verfüllen. Härter der Grundmasse zugeben. Mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min.) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umfüllen und nochmals gründlich mischen (Umtopfen). Wenn das Material pigmentiert werden soll, wird zuerst der Grundmasse die Farbpaste (1 Folienbeutel Disboxid 980 NEFA®POX-Farbpaste auf 25 kg Disboxid 463 EP-Grund SR) zugegeben und aufgerührt. Grundmasse : Härter = 2 : 1 Gewichtsteile Je nach Anwendung mit Gummirakel, Versiegelerbürste, mittelfloriger Walze oder Glättkelle. GrundbeschichtungAngemischtes Material auf die Fläche gießen und mit der Gummirakel gleichmäßig verteilen. Zur Vermeidung von Glanzstellen das verteilte Material mit einer mittelflorigen Walze oder Versiegelerbürste nacharbeiten. Bei schwach saugenden Untergründen kann das Material bis max. 15 Gew.-% mit Disboxid 419 Verdünner verdünnt werden. In diesem Fall ist für ausreichende Be- und Entlüftung zu sorgen. Frische Grundierung je nach Bedarf absanden. Für rutschhemmende Beschichtungen, die im Rollverfahren aufgetragen werden und Mörtelbeläge mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz absanden. Für Verlaufbeschichtungen, die im Spachtelverfahren aufgetragen werden, mit Disboxid 942 Mischquarz absanden. Die nicht abgesandete Grundierung muß innerhalb von 8–24 Stunden beschichtet werden. VersiegelungMaterial in 1–2 Arbeitsgängen wie unter Punkt 1 beschrieben auftragen. Für eine rutschhemmende Versiegelung die erste, frische Schicht je nach ge-wünschter Rauhigkeit mit Disboxid 943/944 Einstreuquarz oder anderen geeigneten Abstreumitteln wie z.B. Durop, Granitsplitt oder Silicium-Carbid abstreuen. KratzspachtelungEbene, feinrauhe Untergründe:Spachtelmasse herstellen aus Disboxid 463 EP-Grund SR , 1 Gew.-Teil Disboxid 942 Mischquarz, 1 Gew.-Teil Unebene, rauhe Untergründe:Spachtelmasse herstellen aus Disboxid 463 EP-Grund SR, 1 Gew.-Teil Quarzsand, 1 Gew.-Teil (Disboxid 942 Mischquarz + Disboxid 943 Einstreuquarz 1:1 gemischt) Spachtelmasse auf die grundierte Fläche gießen. Mit der Glättkelle gleichmäßig verteilen. Anschließend mit der Stachelwalze entlüften. Die fertige Kratzspachtelung je nach Bedarf absanden. Sehr porige und rauhe Untergründe vor dem Auftragen der Kratzspachtelung mit Disboxid 463 EP-Grund SR grundieren. MörtelbelagBodenfläche wie unter Punkt 1 beschrieben grundieren. Mörtel herstellen aus Disboxid 463 EP-Grund SR, 1 Gew.-Teil Disboxid 946 Mörtelquarz, 10 Gew.-Teilen Mörtelquarz in einen Zwangsmischer füllen und das angemischte Bindemittel bei laufendem Mischer zugeben. 3 Minuten intensiv mischen. Den Mörtel naß in naß auf die frische Grundierung oder auf die bereits erhärtete, abgesandete Grundierung auftra-gen, verdichten und anschließend mit Kunststoff- oder Edelstahlkelle glätten. Bei Belagsarbeiten den Mörtel vorher über Lehren abziehen. Zur Erzielung einer flüssigkeitsdichten oder rutsch-hemmenden Oberfläche den Belag wie unter Punkt 2 beschrieben versiegeln. Vor einer evtl. Überarbeitung den Mörtelbelag mit Disboxid 463 EP-Grund SR unter Zugabe von ca. 2 Gew.-% Disboxid 952 Stellmittel abporen bzw. grundieren. Colorquarzeinstreubelag Bodenflächen wie unter Punkt 1 beschrieben grundieren. Auftrag einer Kratzspachtelung bestehend aus Disboxid 463 EP-Grund SR, 1 Gew.-Teil Disboxid 942 Mischquarz, 1-1,5 Gew.-Teilen Je nach gewünschter Rauhigkeit mit Colorquarz* 0,3–0,8 mm bzw. 0,6–1,2 mm die Fläche im Überschuß abstreuen. Verbrauch: Disboxid 463 EP-Grund SR, ca. 600 g/m2 Disboxid 942 Mischquarz, ca. 600–900 g/m2
Abstreuung Colorquarz*, ca. 2–3 kg/m2 Nach Entfernen des überschüssigen, nicht eingebundenen Quarzsandes eine Versiegelung mit Disboxid 463 EP-Grund SR aufbringen. Der Materialverbrauch richtet sich nach der Größe des Abstreukorns. Verbrauch: Disboxid 463 EP-Grund SR, ca. 400–900 g/m2
Colorquarz Multilayerbelag Bodenflächen wie unter Punkt 1 beschrieben grundieren und im frischen Zustand mit Colorquarz* 0,3–0,8 mm bzw. 0,6–1,2 mm deckend abstreuen. Verbrauch: Colorquarz* ca. 800 g/m2 Die Fläche nach Entfernen des überschüssigen, nicht eingebundenen Colorquarzes mit Disboxid 463 EP-Grund SR versiegeln und abermals mit Colorquarz* 0,3–0,8 mm bzw. 0,6–1,2 mm deckend abstreuen. Verbrauch: Disboxid 463 EP-Grund SR, ca. 500 g/m2 Colorquarz*, ca. 1,5–2 kg/m2
Deckversiegelung wie unter Punkt 5 beschrieben aufbringen. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 45 Minuten. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit.
| Hinweis: Ein Materialverbrauch von 1.000 g/m2 als Deckversiegelung darf nicht überschritten werden. |
* Bezugsquelle: Euroquarz GmbH, Kirchhellener Allee 53, 46282 Dorsten, Tel.: 02362/2005-0, Fax: 02362/2005-99, www.euroquarz.de
| Grundbeschichtung |
ca. 200–400 g/m2 |
| Versiegelung |
ca. 250–500 g/m2 je Auftrag |
Kratzspachtelung für ebene, feinrauhe Untergründe: |
Disboxid 463 EP-Grund SR Disboxid 942 Mischquarz |
ca. 800 g/mm/m2 ca. 800 g/mm/m2 |
| für unebene, rauhe Untergründe: |
Disboxid 463 EP-Grund SR Disboxid 942 Mischquarz Disboxid 943 Einstreuquarz |
ca. 800 g/mm/m2 ca. 400 g/mm/m2 ca. 400 g/mm/m2 |
| Mörtelbelag |
Disboxid 463 EP-Grund SR Disboxid 946 Mörtelquarz |
ca. 190 g/mm/m2 ca. 1,9 kg/mm/m2 |
| Colorquarzeinstreubelag |
Disboxid 463 EP-Grund SR Disboxid 942 Mischquarz Abstreuung Colorquarz 0,3–0,8 bzw. 0,6–1,2 mm Versiegelung Disboxid 463 EP-Grund SR |
ca. 600 g/m2 ca. 600–900 g/m2
ca. 2–3 kg/m2
ca. 400–900 g/m2 |
| Colorquarz Multilayerbelag |
Disboxid 463 EP-Grund SR 1. Abstreuung Colorquarz 0,3–0,8 bzw. 0,6–1,2 mm Zwischenbeschichtung Disboxid 463 EP-Grund SR 2. Abstreuung Colorquarz 0,3–0,8 bzw. 0,6–1,2 mm Versiegelung Disboxid 463 EP-Grund SR |
ca. 300–400 g/m2
ca. 800 g/m2
ca. 500 g/m2
ca. 1,5–2 kg/m2
ca. 400–900 g/m2 |
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln. Der Verbrauch der Deckversiegelung auf abgestreuten Beschichtungen varriert bedingt durch Temperatureinflüsse, Applikationsart, Werkzeug sowie verschiedener Abstreumaterialien. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. 20 Minuten. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere verlängern die Topfzeit. Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur: Mind. 10 °C, max. 30 °C Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht überschreiten. Die Untergrundtemperatur sollte immer mindestens 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen. Die Wartezeiten zwischen den Arbeitsgängen sollten bei 20 °C mind. 8 und max. 24 Stunden betragen. Bei längeren Wartezeiten muß die Oberfläche des vorangegangenen Arbeitsganges angeschliffen werden, wenn sie nicht abgesandet wurde. Der angegebene Zeitraum wird durch höhere Temperaturen verkürzt und durch niedrigere verlängert. Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 8 Stunden begehbar, nach ca. 3 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 7 Tagen völlig ausgehärtet. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 8 Std. bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit schützen, da sonst Oberflächenstörungen und Haftungsminderungen auftreten können. Sofort nach Gebrauch und bei längeren Arbeitsunterbrechungen mit Disboxid 419 Verdünner.
- 1-1169: Prüfung des Brandverhaltens nach DIN EN 13501-1, Bfl-s1
MPA, Braunschweig
- 1-1176: Beurteilung nach lebensmittelrechtlichen Gesichtspunkten
Hygiene-Institut, Gelsenkirchen
- 1-1185: Prüfung der Rutschhemmung R12 V6 (abgestreut mit Quarzsand 0,3–0,8 mm)
Berufsgenossenschaftliches Institut, St. Augustin
- 1-1186: Prüfung der Rutschhemmung R12 V4
Berufsgenossenschaftliches Institut, St. Augustin
- 1-1187: Prüfung der Rutschhemmung, R12 V6 (abgestreut mit Quarzsand 0,6–1,2 mm)
Berufsgenossenschaftliches Institut, St. Augustin
- 1-1188: Prüfung der Rutschhemmung, R12 V8
Berufsgenossenschaftliches Institut, St. Augustin
Allgemeine Reinigungshinweise und Pflegeempfehlungen für Disbon Fußböden beachten. Die produktspezifischen Pflegeempfehlungen sind beim Caparol KundenServiceCenter erhältlich. Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge
(Stand bei Drucklegung) Nur für gewerbliche Verarbeitung bestimmtes Produkt.
Masse: Entzündlich. Reizt die Augen und die Haut. Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Berührung mit der Haut vermeiden. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife. Nicht in die Kanalisation/Gewässer und Erdreich gelangen lassen. Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei unzureichender Belüftung Atemschutzgerät anlegen. Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden. Enthält epoxidhaltige Verbindungen. Hinweise des Herstellers (im Sicherheitsdatenblatt) beachten.
Härter: Gesundheitsschädlich beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut. Verursacht Verätzungen. Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. Unter Verschluß und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich Gebindeetikett vorzeigen). Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden. Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste: Grundmasse mit Härter aushärten lassen und als Farbabfälle entsorgen. EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt dieses Produktes (Kat. A/j): 550 g/l (2007)/500 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 320 g/l VOC. RE 1 Siehe Sicherheitsdatenblätter. Bei der Verarbeitung des Materials sind die Disbon Bautenschutz-Verarbeitungshinweise zu beachten. EN 13813 Die EN 13813 “Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche – Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und Anforderungen“ legt Anforderungen an Estrichmörtel fest, die für Fußbodenkonstruktionen in Innenräumen eingesetzt werden. Kunstharzbeschichtungen und -versiegelungen werden auch von dieser Norm erfasst.
Produkte, die o.g. Norm entsprechen, sind mit dem CE-Kennzeichen zu versehen. Die Kennzeichnung erfolgt auf dem Gebinde sowie in dem entsprechenden Merkheft zur CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann. Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten. Tel.: 0 61 54 / 71 17 10 Fax: 0 61 54 / 71 17 11 E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de
|
|
|