Fliesenverlegung:
Untergründe nach DIN 18 157 Teil 2, 4, wie Putze nach DIN 18 550 der Mörtelgruppe P II, P III, P IVa, P IVb, P V, Mauerwerk, Beton (älter als 28 Tage bei Disbomulti® 209 ohne Zusätze), Gipswandbauplatten, Gipskartonplatten, Porenbeton, vorhandene keramische Bekleidungen, Holzspanplatten (Wand), Hartschaumverbundplatten, beheizte Zementestriche, Zementestriche, Gußasphalt (innen).
Die Flächen müssen gemäß DIN 18 202 ausreichend ebenflächig, tragfähig, frei von durchgehenden Rissen und Stoffen sein, die die Haftung des Klebstoffes beeinträchtigen, wie z.B. Trennmittel, lose Bestandteile, Bindemittelanreicherungen, Ausblühungen und Verschmutzungen.
Verklebung von Dämmstoffen:
Alle saugfähigen mineralischen Untergründe, die tragfähig und frei von Stoffen sind, die die Haftung des Klebstoffes beeinträchtigen.
Fliesenverlegung:
Saugfähige, mineralische Flächen mit CapaSol LF Konzentrat grundieren. Feuchtigkeitsempfindliche Flächen (Holzspanplatten, Gipsbaustoffe) mit Caparol-Tiefgrund TB grundieren bzw. im Naßbereich mit flüssiger Flächenabdichtung abdichten.
Fliesenverlegung:
Gebrauchsfertig für die Verarbeitung an Wänden im Trockenbereich. Für weitere Einsatzgebiete wie z.B. beheizten Zementestrich (innen), Naßbereiche, alte Fliesenbeläge, Balkone, Terrassen, Haussockel u.ä. Disbomulti® 209 und Portland-Zement mischen: Disbomulti® 209, 100 Gew.-%
Portlandzement CEM I (PZ 35), 20 Gew.-% Mit einem Rührgerät gründlich vermischen und die Konsistenz ggf. durch geringe Wasser- bzw. Zementzugabe nachregulieren.
Dämmstoffverklebung:
Gebrauchsfertig für die Verklebung im Innenbereich. Bei Verklebung auf nicht oder nur geringfügig saugfähigen Untergründen im Innenbereich 20 Gew.-% Portlandzement CEM I (PZ 35) zugeben.
Reparaturmasse:
Reparaturmasse herstellen aus:
Disbomulti® 209, 40 Gew.-% (= 5 Raumteile)
Portlandzement CEM I (PZ 35), 10 Gew.-% (= 1 Raumteil)
Sand, 50 Gew.-% (= 5 Raumteile) Mit einem Rührgerät gründlich vermischen und die Konsistenz ggf. durch geringe Wasser- bzw. Zementzugabe nachregulieren.
Untertapetenverklebung:
Für den Roll-/Streichauftrag max. 5 Gew.-% Wasser zugeben.
Haftbrückenanstrich:
Max. 20–30 Gew.-% Wasser zugeben.
Fliesenverlegung;
Klebstoff auf die vorbereiteten Ansetz- und Verlegeflächen im Floating-Verfahren mit der flachen Seite des Kammspachtels als Kontaktschicht vorziehen.
Auf die noch frische Schicht Klebstoff auftragen (Anstellwinkel des Kammspachtels 45–60°) und Fläche abkämmen. Je nach Format und Rückenseitenprofilierung sind Zahnspachtel nach DIN 18 157 Teil 2, Tab. 1 zu verwenden.
Die keramischen Bekleidungsstoffe schiebend in das noch frische Klebstoffbett eindrücken.
Nicht mehr Klebstoff auftragen als in 30 Minuten (bei 20 °C und 60 % rel. Luftfeuchtigkeit) mit Fliesen belegt werden kann.
Auf Balkonen und Terrassen ist das kombinierte Floating-Buttering-Verfahren gemäß DIN 18 157 Teil 1, 7.33 anzuwenden. Dabei wird auf die Rückseite der keramischen Beläge zusätzlich Klebstoff aufgetragen.
Empfohlene Zahnspachtel (mit quadratischem Zahnprofil):
Seitenlänge der keramischen Bekleidungsstoffe:
Bis 50 mm: 3 mm Zahnung
Von 50–108 mm: 4 mm Zahnung
Von 108–200 mm: 6 mm Zahnung
Über 200 mm: 8 mm Zahnung Über 300 mm: Sondergröße
Dämmstoffverklebung;
Klebstoff punkt-, streifenförmig oder vollflächig auftragen. Extrudierte und formgeschäumte Platten auf der zu klebenden Seite aufrauhen.
Untertapeten;
Klebstoff mit Zahnspachtel, Rolle oder Bürste auf die Fläche auftragen und Belagsmaterial einlegen.
| Fliesenverlegung |
1,–3,5 kg/m2 abhängig vom Zahnkellenprofil |
| Dämmstoffverklebung |
1–3 kg/m2 |
| Untertapete |
1–2 kg/m2 |
| Haftbrückenanstrich |
0,5–0,8 kg/m2 |
Werkstoff-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 5 °C
(verfugbar)
Bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit auf saugfähigen Wandflächen nach 2, auf nicht saugfähigen Wand- und auf Bodenflächen nach 3 Tagen.
Nach Gebrauch mit Wasser.