Neue, nicht maßhaltige Holzbauteile. Bei hellem Nadelholz wird die optimale Vergrauung erreicht. Bei dunkleren Hölzern und Laubhölzern allgemein ist über Vorversuche die Eignung zu überprüfen.
Der Untergrund muß sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf 18 % nicht überschreiten. Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten.
Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit und ohne Beschichtungen. Nicht geeignet für plattenförmige Holzwerkstoffe wie z.B. Massivholzplatten, Furnierschicht-Sperrholz, Holzspan- oder Holzfaserplatten.
Hinweis zur Instandhaltung beschichteter Holzbauteile:
Bei Capadur GreyExpress handelt es sich nicht um einen Wetterschutz vor Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen wie dieser üblicherweise von Beschichtungsstoffen erwartet wird, sondern um einen Katalysator, der die natürliche Vergrauung der Holzoberfläche beschleunigt.
Die mit Capadur GreyExpress behandelten Holzbauteile sind daher wie nicht beschichtete d.h. naturbelassene Holzoberflächen zu betrachten. Der dauerhafte Werterhalt von naturbelassenen Holzoberflächen kann nur durch eine konstruktiv korrekte Ausführung der gesamten Holzkonstruktion gewährleistet werden.
Neue Holzoberflächen
Holzoberfläche reinigen. Der Untergrund muß sauber und frei von trennenden Substanzen die eine Oberflächenbehandlung behindern. Harzgallen entfernen.
Capadur GreyExpress Komponente A und B gründlich miteinander mischen und unverdünnt verarbeiten. Verwendbarkeit der Mischung bis zum Einsetzen der Kristallisation nach ca.
1 Woche. Das gemischte Material einmal gleichmäßig mit einem Pinsel oder einer Streichbürste auftragen. Spritzen nur in geschlossenen Anlagen!
- Komponente A: 100 Gew.-Teile
- Komponente B: 5 Gew.-Teile
Oberflächenbehandlung:
| Untergrund |
Einsatz |
Untergrundvorbereitung |
Imprägnierung |
Helles Nadelholz, bei dunkleren Hölzern Vorversuche duchführen. |
nur außen |
siehe oben und BFS-Merkblatt Nr. 18 |
Capadur GreyExpress |
70 ml/m2
Die Beschaffenheit der Holzoberfläche (z.B. Rauhigkeit, Saugfähigkeit u.a.) beeinflußt den Verbrauch. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtung zu ermitteln.
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 7 °C
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 1 Stunde grifffest. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z.B. durch dichte Stapelung der Bauteile verzögert sich die Trocknung.
Nach Gebrauch mit Testbenzin oder Terpentinersatz.