Saugfähige nicht maßhaltige Holzbauteile. Der Untergrund muß sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf im Außenbereich bei Laubhözern im Mittel 12% und bei Nadelhölzern im Mittel 15% nicht überschreiten. Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten. Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit Beschichtungsstoffen.
Neue Holzbauteile:
Glatte Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe wie z.B. Harze und Harzgallen entfernen.
Altes Holz unbehandelt:
Vergraute, verwitterte Holzoberflächen bis auf das gesunde, tragfähige Holz abschleifen, gründlich reinigen.
Beschichtetes Holz:
Altbeschichtungen wie Lacke und Dickschichtlasuren bis auf die saugfähige Holzoberfläche entfernen. Festhaftende Dünnschichtlasuren anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Capadur LasurGel prüfen.
Verarbeitung:
Capadur LasurGel kann ohne Aufrühren verarbeitet werden. Capadur LasurGel wird im Streichauftrag verarbeitet.
| Untergrund |
Imprägnierung |
Zwischenbeschichtung |
Schlußbeschichtung |
| Nicht maßhaltige Holzbauteile |
Capalac Holz-Imprägniergrund |
1–2 mal Capadur LasurGel1) |
Capadur LasurGel |
| 1) |
Für einen optimalen UV-Schutz ist bei hellen Farbtönen eine zweifache Zwischenbeschichtung erforderlich. Bei dunklen Beschichtungen (Farbton Nußbaum und dunkler) genügt eine Zwischenbeschichtung. Das farblose Produkt ist kein UV-Schutz und dient vorrangig als Basismaterial für das Tönen. |
Streichauftrag auf glatten Holzoberflächen:
Ca. 80–100 ml/m2/Auftrag je nach Saugfähigkeit des Untergrundes
Streichauftrag auf sägerauhen Holzoberflächen:
Ca. 200–250 ml/m2 je nach Saugfähigkeit des Untergrundes
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 5 °C
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 12 Std. trocken und überstreichbar.
Das Saugvermögen des Holzuntergrundes beeinflußt Trocknung und Glanz.
Auf Hölzern mit Holzinhaltsstoffen (z.B. Eiche) können sich Trocknungsverzögerungen einstellen.