Holzböden. Der Untergrund muß sauber, trocken, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Auf der Oberfläche vorhandene und im Untergrund eingedrungene Fußbodenpflegemittel können zu Haftungsstörungen und beträchtlichen Trocknungsverzögerungen führen.
Alte Holzfußböden und Treppen ggf. mit einer Parkettschleifmaschiene o.ä. großzügig abschleifen.
Die Holzfeuchte darf 13 % nicht überschreiten.
Unbeschichtete Holzfußböden:
Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen und austretende Holzinhaltsstoffe wie
z.B. Harze und Harzgallen entfernen.
Tragfähige Altanstriche:
Tragfähige Altanstriche anschleifen und reinigen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Verarbeitung:
Capalac Fußbodenlack kann gestrichen oder gerollt werden. Vor Gebrauch gut aufrühren und bei Bedarf mit Kunstharz-Verdünner oder Caparol AF-Verdünner (aromatenfrei) verdünnen. Eine Beschleunigung der Trocknung kann mit Capalac PU-Härter erreicht werden.
| Untergrund |
Einsatz |
Untergrund- vorbereitung |
Grundierung |
Zwischenbeschichtung |
Schlußbeschichtung |
| Holzfußböden |
innen |
schleifen/reinigen |
Rohes Holz: Capalac Fußbodenlack ca. 10–15 % verdünnt |
Capalac Fußbodenlack 2) |
Capalac Fußbodenlack |
| Tragfähige Altanstriche |
innen |
schleifen/reinigen |
– 1) |
Capalac Fußbodenlack 2) |
1) Schadstellen mit Capalac Fußbodenlack 10–15 % verdünnt grundieren. 2) Vor dem Schlußanstrich Zwischenschliff durchführen |
Ca. 80 bis 100 ml/m2/Auftrag.
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 5 °C, besser 12 °C bis 25 °C.
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 5 Std. staubtrocken. Nach 24 Std. vorsichtig begehbar. Nach 48 Std. durchgetrocknet und nach 3 Tagen voll belastbar (übliche Belastung im privaten Wohnbereich).
Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit sowie eingeschränkter Be- und Entlüftung der Räume verzögern sich die Trocknungszeiten.
Zu einer erheblichen Verzögerung der Trocknungszeit bzw. Durchtrocknungszeit sowie Oberflächenstörungen kann es bei erhöhten Naßschichtdicken kommen, da der Lack oxidativ trocknet, d.h. durch Sauerstoffaufnahme. Es ist daher unbedingt darauf zu achten, daß der Lack in einer für Alkydharzlacke üblichen Naßschichtdicke von ca. 75–100 µm aufgebracht wird.
Der Einsatz von Capalac PU-Härter wird empfohlen.
Nach Gebrauch mit Testbenzin oder Terpentinersatz.