Unbeschichtete, saugfähige Holzflächen.
Der Untergrund muß sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Holzbauteilen 13 % und bei begrenzt und nicht maßhaltigen Holzbauteilen 15 % nicht überschreiten. Capalac Holz-Imprägniergrund ist nur dort anzuwenden, wo der Schutz des Holzes erforderlich ist.
Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten. Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit Beschichtungsstoffen (siehe auch BFS-Merkblatt 18).
Neue Holzbauteile:
Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen und austretende Holzinhaltsstoffe wie
z.B. Harze und Harzgallen entfernen. Scharfe Kanten abrunden.
Altes Holz unbehandelt:
Vergraute, verwitterte Holzoberflächen bis auf das gesunde, tragfähige Holz abschleifen und gründlich reinigen. Scharfe Kanten abrunden.
Verarbeitung:
Capalac Holz-Imprägniergrund durch Tauchen oder Streichen aufbringen.
| Untergrund |
Einsatz |
Untergrund- vorbereitung |
Imprägnierung |
Grundierung |
Zwischenbeschichtung |
Schlußbeschichtung |
| Holz |
außen |
BFS Nr. 18 |
Capalac Holz-Imprägniergrund |
Capalac GrundierWeiß oder Capalac BaseTop oder Capalac Venti |
Capalac GrundierWeiß oder Capalac BaseTop oder Capalac Venti |
Capalac Weiß- oder Buntlacke, Capalac BaseTop oder Capalac Venti |
ca. 70-100 ml/m², je nach Saugfähigkeit
Mindestaufbringmenge 80-100 ml/m².
Zur Sicherung der Holzschutzwirkung muß das Einhalten dieses Wertes angestrebt werden.
Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur:
Mind. 5 °C
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 5 Stunden grifffest. Überstreichbar mit lösemittelhaltigen Produkten frühestens nach 12 Stunden. Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit verzögern sich die Trocknungszeiten. Bei Hölzern mit Holzinhaltsstoffen, insbesondere Tropenhölzern, kann es zu Trocknungsverzögerungen kommen.
Nach Gebrauch mit Testbenzin bzw. Terpentinersatz.