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Lösemittelhaltige, matte Fassadenfarben. Spezialfarben für Beton und Faserzement. Problemlöser für kritische Untergründe. |
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Für wetterbeständige Beschichtungen, speziell auf Beton und Faserzement, mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Duparol-W ist mit einer Konservierung der Beschichtung gegen Befall und Schädigung durch Pilze und Algen ausgestattet.
- wetterbeständig
- wasserabweisend nach DIN 4108
- spannungsfrei
- alkaliresistent, daher unverseifbar
- frostunempfindlich beim Lagern und Verarbeiten
Polymerisatharz
- Duparol:
12,5 l
- Duparol-W:
12,5 l
Weiß
Duparol-W darf nur in Weiß oder Pastelltönen verarbeitet werden. Farbtöne in Duparol werden werkseitig hergestellt und bei intensiven (Hellbezugswert < 70) ist Dupa-Haftgrund bzw. CapaGrund Universal als Vorstreichfarbe im gleichen Farbton zu verwenden. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Bei kräftigen Tönen kann es bei Ausbesserungen zu Farbtonabweichungen kommen. Gegebenenfalls ist das Ausbesserungsmaterial nachzunuancieren. Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26: Duparol und Duparol-W: Klasse: A Gruppe: 1–3, je nach Farbton Matt Kenndaten nach DIN EN 1062: < 100 µm, S1
ca. 1,2–1,4 g/cm3 100 – 200 µm, E3 Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdCO2 > 50 m, C Wasserdurchlässigkeitsrate (w-Wert): ≤ 0,1 [kg/(m2 · h0,5)] (niedrig) Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert) (sd-Wert): ≥ 0,14 - < 1,4 m (mittel), V2 Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich. Dupa-Haftgrund
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Außenflächen
Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm²: Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflußt durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund E.L.F. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Mineralische Leichtputze der MG PII mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund E.L.F. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund.
Faserzementplatten mit und ohne Asbestfasern: BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten. Bei asbestfaserhaltigen Platten TRGS 519 einhalten. Grundbeschichtung entsprechend unserer Technischen Information Nr. 650 "Untergründe und deren Vorbehandlung". Freiverbaute Platten einschließlich der Rückseite und der Kanten behandeln. Bei neuen, stark alkalischen Faserzementplatten zur Vermeidung von Kalkausblühungen ein Grundanstrich mit Disbon 481 EP-Uniprimer auszuführen.
Zementgebundene Holzspanplatten: Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten muß zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.
Ziegel-Sichtmauerwerk: Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muß rissefrei verfugt, trocken und salzfrei sein. Ein Grundanstrich mit Dupa-grund.
Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen: Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Neue Putze ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Lack- oder Dispersionsfarben-Beschichtungen: Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauhen. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Dupa-grund, unverdünnt.
Alte, tragfähige Silikat-Farben und -Putze: Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Nicht tragfähige, mineralische Anstriche: Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Dupa-grund.
Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen: Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund.
Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen: Reinigen mit geeigneter Methode, mechanisch oder durch Druckheißwasserstrahlen bzw. Naßstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes.
Pilz- und algenbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Algenbelag durch Naßstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen. Um einem Neubefall der Beschichtung vorzubeugen, empfehlen wir als Schlußbeschichtung nach guter Trocknung Duparol-W.
Rissige Putz- oder Betonflächen: Mit Cap-elast beschichten.
Ungestrichenes Kalksandstein-Mauerwerk: Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Flächen mit Salzausblühungen: Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.
Fehlstellen: Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 20 mm sind vorzugsweise mit Histolith Renovierspachtel zu reparieren. Spachtelstellen nachgrundieren.
Innenflächen: Für die Beschichtung von Innenflächen die wasserfreien, geruchsfreundlichen Schnell-Renovierfarben Dupa-inn einsetzen.Zu verarbeiten mit lösemittelbeständigen Streichwerkzeugen oder Rollen. Weiße und helle Farbtöne über Hellbezugswert 70: Grund- bzw. Zwischenbeschichtung mit Duparol bzw. Duparol-W, unverdünnt. Eine Schlußbeschichtung mit Duparol bzw. zwei Schlußbeschichtungen mit Duparol-W, unverdünnt.
Farbtöne unter Hellbezugswert 70: Grund- bzw. Zwischenbeschichtung mit Dupa-Haftgrund, werkseitig abgetönt, und mit max. 10 % Dupa-grund verdünnt, oder mit CapaGrund Universal auf den Farbton der Schlußbeschichtung abgetönt. Schlußbeschichtung mit Duparol, unverdünnt. Duparol/Duparol-W ca. 200 ml/m² pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln. Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: Auch bei Frost zu verarbeiten, wenn der Untergrund trocken und eisfrei ist. Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 12 Stunden überstreichbar. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten. Duparol, Duparol-W und Dupa-Haftgrund sind mit anderen Werkstoffen und untereinander unverträglich.
Zur Vermeidung von Ansätzen naß-in-naß in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. Bei der Verarbeitung von Duparol in dunklen Farbtönen unter Hellbezugswert 70, kann es aufgrund der Reversibilität des Materials zur fleckigen Auftrocknung der Schlußbeschichtung kommen. Vor einer zusätzlichen Schlußbeschichtung mit Duparol muß aus diesem Grund eine Zwischenbeschichtung mit Dupa-Haftgrund bzw. CapaGrund Universal (im Farbton der Schlußbeschichtung) erfolgen.
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. Dieses ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten Fassadenfarben. Bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz- und Algenbildung. Wir empfehlen deshalb für gefährdete Flächen unser Spezialprodukt Duparol-W einzusetzen. Dieses Produkt enthält Wirkstoffe, die das Wachstum von Pilzen und Algen zeitlich verzögern.
Bei Duparol-W handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich. Duparol und Duparol-W sind nicht geeignet für Polystyrol-Platten oder WDV-Systeme mit Polystyrol-Dämmung.
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt Nr. 25).
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge
(Stand bei Drucklegung) Entzündlich. Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Behälter dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Von Zündquellen fernhalten – Nicht rauchen. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Bei Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen. Sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder dieses Etikett vorzeigen. Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden. Berührung mit den Augen oder der Haut vermeiden. Bei unzureichender Belüftung Atemschutzgerät anlegen. Nicht in die Kanalisation/Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen. EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Duparol/Duparol-W (Kat. A/c): 430 g/l (2010). Diese Produkte enthalten max. 430 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
- Duparol:
M-PL02
- Duparol-W:
M-PL02F
Deklaration der Inhaltsstoffe
- Duparol:
Acrylharz, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Additive
- Duparol-W:
Acrylharz, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Additive, Filmkonservierer
Siehe Sicherheitsdatenblätter. Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren anstrichtechnische Behandlung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten. Tel.: 0 61 54 / 71 17 10 Fax: 0 61 54 / 71 17 11 E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de
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