Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Bitte bezüglich der Eignung auf verschiedene Untergründe und deren notwendige Vorbehandlung unsere Technische Information Nr. 650 „Untergründe und deren Vorbehandlungen“ beachten.
Falls erforderlich, bis zu 2 : 1 mit Wasser verdünnen.
Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes unverdünnt bzw. mit 1 Teil Wasser verdünnt bis zur vollen Sättigung des Untergrundes, erforderlichenfalls naß-in-naß, gut einreibend mit Bürste, Flächenstreicher oder Pinsel.
Auf stark saugenden Flächen kann CapaSol LF mit max. 10 % Wasser verdünnt werden. Auf schwach saugenden Innenflächen kann CapaSol LF mit 2 Teilen Wasser verdünnt werden. Roll- oder Spritzauftrag ist auf Flächen, die nur einer normalen Grundierung als Haftbrücke für nachfolgende Anstriche bedürfen, möglich.
Die Grundierung darf keinen geschlossenen, glänzenden Film bilden. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen
Je nach Arbeitsverfahren, Verdünnungsgrad und Saugfähigkeit des Untergrundes 50–200 ml/m2. Exakten Verbrauch durch Probe ermitteln.
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
+5 °C für Umluft und Untergrund.
Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach ca. 12 Stunden überarbeitbar.
Bei niedrigeren Temperaturen entsprechend längere Trocknungszeiten einhalten.
Mit Pinsel oder Bürste wird die volle, verfestigende Wirkung durch sattes Auftragen und Einarbeiten erreicht. Rolle und Hochdruckspritzgeräte sind weniger gut geeignet. Das Aufbringen mit Airless-Geräten ist jedoch möglich.
Airlessauftrag:
Spritzwinkel: 60°
Düse: 0,029"
Spritzdruck: 50 bar
Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
CapaSol LF ist nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.