Die Untergründe müssen, fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
Natursteine (Sandsteine, Kalksteine), Stuck aus Zementmörtel oder Beton:
Verwitterte Schichten abstemmen, dabei die Randzone der Ausbesserungsstelle im Winkel von 45–60° abschrägen. Die Randzone der Mörtelantragung darf nicht auf Null auslaufen.
Vor der Reprofillierung von stark auskragenden oder hängenden Bauteilen zuvor eine geeignete Armierung (z.B. nichtrostende Stahldrähte) mit Dübeln am Untergrund befestigen.
An der Oberfläche absandende Steine vor dem Mörtelantrag mit Histolith® Steinfestiger festigen.
Histolith® Restauriermörtel mit sauberem Wasser ca. 2 Minuten mit elektrischem Rührwerkzeug (max. 400 U/Min.) anmischen.
Wasserbedarf ca. 20 Vol.-%.
Verarbeitungszeit: ca. 20 Minuten bei 20 °C, tiefere oder höhere Temperaturen verlängern bzw. verkürzen die Verarbeitbarkeit entsprechend.
Untergrund vornässen. Histolith® Restauriermörtel in den mattfeuchten Untergrund zunächst dünn vorarbeiten. Anschließend das Material mit Kelle oder Spachtel festverdichtend einbauen. Besonders tiefe Ausbruchstellen lagenweise auffüllen.
Mindestschichtdicke: 5 mm.
Max. Schichtdicke je Arbeitsgang: 40 mm.
Bearbeitung der Oberfläche:
Die Strukturierung der Reparaturstelle mit Spachtel, Glättkelle, Schwammbrett oder anderem geeigneten Werkzeug erfolgt am besten während der Erstarrungsphase des Mörtels.
Der richtige Zeitpunkt hängt stark von der Umgebungstemperatur ab und sollte daher vorab versuchsweise ermittelt werden.
Ca. 1600 g/m²/mm Schichtdicke (Trockenmaterial).
Temperatur bei der Verarbeitung:
+5 °C bis +30 °C für Untergrund und Umluft.
Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 24 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Bei niedriger Temperatur oder höherer Luftfeuchte verlängert sich die Trockenzeit.
Vor dem Überstreichen muß die Helltrocknung auf jeden Fall erreicht sein.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Schnelles Austrocknen infolge Sonneneinstrahlung, hoher Temperaturen oder Wind durch geeignete Nachbehandlung oder Maßnahmen verhindern.
Beschichtung:
Für die Beschichtung sind nur hoch wasserdampfdurchlässige Beschichtungsstoffe geeignet. Empfohlen werden Histolith®/Sylitol-Dispersionssilikatfarben oder AmphiSilan-Siliconharzfarbe.
Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung von angrenzenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.