Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Alte Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. An der Oberfläche sandende Putze mit Histolith® Spezialgrundierung festigen.
Alte tragfähige Anstriche:
Oberfläche gut reinigen.
Gipsplatten (Gipskartonplatten:)
Für die Armierung bei abgefasten/abgeschrägten Plattenfugen kann Histolith® Reparaturspachtel-Innen mit einem Armierungsstreifen (handelsüblicher Fugendeckstreifen) eingesetzt werden. Material in die Fugenmulde einbringen, Armierungsstreifen einlegen, andrücken und nochmals mit Histolith® Reparaturspachtel-Innen überziehen.
Bei Fugen, die breiter als 3 mm sind, sollten diese vorher gefüllt werden. Dabei ist zu beachten, daß eine Verspachtelung der Fugenstöße erst erfolgen darf, wenn keine Längenänderung infolge Temperatur- oder Feuchtebelastung mehr auftritt (siehe DIN 18 181 Abschn. 5).
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV:
Weiche Gipsputze mit Histolith® Spezialgrundierung festigen.
Alte Glasgewebe-Wandbeläge:
Oberfläche zuvor abwaschen.
Gebindeinhalt gründlich aufrühren.
Auftrag mit Edelstahlkelle und sofortiges Planglätten. Zusätzlich ist das Einbetten von Capadecor AkkordVlies-SP möglich. Oberfläche nach der Trocknung annässen und filzen oder trocken schleifen.
Ca. 1,2 kg/m2/mm Schichtdicke
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung:
+5 °C für Untergrund und Umluft. Bei der Fugenspachtelung von Gipsplatten ist eine Mindestemperatur von + 10°C für Untergrund und Umluft notwendig.
Abhängig von Temperatur und Luftfeuchtegehalt ca. 12–48 Stunden.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Histolith® Reparaturspachtel-Innen ist nicht für Feuchträume geeignet.
Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden.