Das Histolith® Trass-Sanierputzsystem ist geeignet für Mauerwerk nach DIN 1053.
Schadhafter Putz muß mindestens 80 cm über erkennbaren Schadensrand entfernt werden. Schadhafte Mauerwerksfugen müssen mindestens 20 mm tief ausgekratzt werden. Das Mauerwerk ist gründlich zu reinigen. Stark saugendes Mauerwerk ist vorzunässen (matt feucht).
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Histolith® Trass-Vorspritzputz |
Histolith® Trass- Porengrundputz |
Histolith® Trass- Sanierputz |
Histolith® Feinputz |
| Wasserbedarf je Sack |
7,0 |
6,5 |
6,5 |
6,5 |
Verarbeitungszeit bei 20 °C, 65 % RF/Minuten |
120 |
120 |
120 |
120 |
Histolith® Trass-Vorspritzputz: Material von Hand anrühren.
Histolith® Trass-Porengrundputz und Histolith® Trass-Sanierputz: Material von Hand oder auch mit der Putzmaschine verarbeiten. Bei manuellem Ansetzen das Material mit einem Rührwendel mit 16er Korb knollenfrei anrühren, anschließend das angeteigte Material ca. 5 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren, Konsistenz ggf. mit Wasser nachstellen.
Histolith® Feinputz: Material von Hand oder auch mit der Putzmaschine verarbeiten. Bei manuellem Ansetzen das Material mit einem Rührwendel mit 16er Korb knollenfrei anrühren.
Auftrag des Materials:
Histolith® Trass-Vorspritzputz:
Material mit der Herzkelle in ca. 1–2 Kornstärken warzenförmig mit ca. 50-prozentiger Deckung anwerfen. Die Fugen dürfen nicht mit Spritzbewurf verfüllt werden.
Histolith® Trass-Porengrundputz:
Material von Hand oder mit der Maschine auftragen. Alle Mauerwerksfugen müssen geschlossen werden. Anschließend mit dem Richtscheit/Alulatte abziehen. Die frische Oberfläche mit einer Zahnkelle oder mit einem Putzkamm waagerecht aufkämmen, alternativ nach dem Ansteifen mit dem Gitterrabbot aufrauhen, nicht verdichten oder filzen.
Histolith® Trass-Sanierputz:
Material von Hand oder mit der Maschine auftragen und mit dem Richtscheit/Alulatte abziehen. Die Oberfläche nach dem Ansteifen mit dem Gitterrabbot aufrauhen, nicht verdichten oder filzen.
Histolith® Feinputz:
Material mit der Traufel gleichmäßig und ansatzfrei aufziehen und nach dem Ansteifen filzen.
Für die Beschichtung sind nur hoch wasserdampfdurchlässige Beschichtungsstoffe geeignet. Empfohlen werden Histolith®/Sylitol Dispersionssilikatfarben, AmphiSilan/ThermoSan Siliconharzfarbe oder vorzugsweise im Innenbereich Histolith® Kalkfarbe. Ein vorheriges Fluatieren mit Histolith® Fluat ist bei farbigen Beschichtungen anzuwenden.
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Histolith® Trass- Vorspritzputz |
Histolith® Trass- Porengrundputz |
Histolith® Trass- Sanierputz |
Histolith® Feinputz |
| ca. kg Verbrauch pro m2 |
5,0* |
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ca. kg Verbrauch pro m²/mm Schichtdicke |
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1,1 |
1,1 |
1,5 |
* Bei netzartigem Auftrag mit 50-prozentiger Bedeckung des Untergrundes. Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Durchschnittswerte. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Verarbeitungstemperatur:
Temperatur bei der Verarbeitung für Umluft und Untergrund > +5 °C.
Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten oder die Flächen entsprechend schützen.
Während der Trockenzeit sind die behandelten Flächen vor raschem Austrocknen zu schützen. In geschlossenen Räumen ist durch Belüftung oder Entfeuchtung für eine entsprechend schnelle Austrocknung zu sorgen.
Folgende Trockenzeiten sind vor Auftrag der nächsten Putzschicht einzuhalten:
Histolith® Trass-Vorspritzputz: mind. 1 Tag, bis zur Helltrocknung
Histolith® Trass-Porengrundputz: 1 Tag pro 1 mm Schichtdicke
Histolith® Trass-Sanierputz:
- bei zweilagigem Auftrag von Histolith Trass-Sanierputz die erste Lage mind. 1 Tag, max. 4 Tage; die zweite Lage mind. 3 Tage, max. 7 Tage
- bei einlagigem Auftrag auf Histolith Trass-Porengrundputz mind. 3 Tage, max. 7 Tage
Histolith® Feinputz: nach 7 Tagen überstreichbar
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Hinweise zur Maschinenverarbeitung von Histolith® Trass-Porengrundputz und Histolith® Trass-Sanierputz:
Geeignet sind gängige Putzmaschinen (z.B. m-tec, PFT G4). Ein Nachmischer muß angeschlossen sein, damit das erforderliche Porenvolumen entstehen kann.
Schlauchlänge: max. 25 m
Schlauchdurchmesser: mind. 25 mm
Am Pumpenabgang immer mit Mörtelschlauch NW 35 beginnen.