Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen, trocken und saugfähig sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Neue Putze der Mörtelgruppen PIc, PII und PIII:
Mindestschichtdicke der obersten Putzlage: 5 mm. Leichtputze sind nicht geeignet.
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind. 4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und
PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.
Alte ungestrichene Putze und alte rein mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen.
Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall naß reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Histolith® Algenentferner einlassen und trocknen lassen.
Für den Anstrichaufbau ist eine vorherige Beratung durch einen Außendienstmitarbeiter oder durch unsere technische Abteilung erforderlich.
Zur Grundierung Histolith® Kristallin-Fixativ mit Bürstenwerkzeugen gut in den Untergrund einreiben.
Verarbeitung:
Als Bindemittel für das Histolith® Kristallin-System:
10 Liter Histolith® Kristallin-Farbkomponente (1 Gebindeinhalt) mit 5 Liter Histolith® Kristallin-Fixativ zügig vermischen und mit der Hand oder mit geeignetem Rührwerk zu einer homogenen, klumpenfreien Basisfarbe verrühren. Nur saubere Mischwerkzeuge verwenden
Zur Konsistenzeinstellung der Basisfarbe:
Histolith® Kristallin-Fixativ verdünnt 1 : 1 in Wasser.
Zur Grundierung von stark oder ungleichmäßig saugenden Untergründen:
Histolith® Kristallin-Fixativ 1 : 1 bis 1 : 2 in Wasser verdünnen je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.
Als Grundierung: ca. 70–100 ml/m² je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.
Als Bindemittel für die Histolith® Kristallin-Farbkomponente: ca. 65–75 ml/m² je Arbeitsgang auf glattem Untergrund.
Die angegebenen Verbrauchswerte erhöhen sich auf rauhen Untergründen. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung:
+8 °C für Untergrund und Umluft.
Bei 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte 12 Stunden Wartezeit zwischen einzelnen Arbeitsgängen einhalten.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, starkem Wind, extrem hoher Luftfeuchtigkeit, Nebelnässe, Regen verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze oder -planen anbringen. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost.
Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.