Die Fugenflanken müssen sauber, vollkantig und frei von Ölen, Fetten sowie lose anhaftenden Teilen sein.
1,0 m/m
Verarbeitungstemperatur:
Die „Aufgehzeit“, d. h. die Zeit bis zur völligen Expansion des Fugenbandes, ist nahezu temperaturunabhängig. Sie beträgt unter bauüblichen Bedingungen ca. 10 Minuten.
Der Bandtyp ist entsprechend der Fugenbreite zu wählen.
Das Fugendichtband wird unmittelbar von der Rolle auf den Verlegeuntergrund (Fensterrahmen o. ä.) angesetzt, indem die Schutzfolie abschnittsweise von dem Selbstkleberücken abgezogen wird. Die Außenflanke soll dabei mit der vorgesehenen Fluchtlinie der Dämmplatten-Oberfläche übereinstimmen. Es ist für die abdichtende Wirkung nicht schädlich, wenn die elastische Kernzone des Bandes zum Zeitpunkt der Dämmplatten-Verlegung vollständig expandiert ist.
Die Dämmplatten sind beim Ansetzen kräftig gegen das Dichtband zu pressen, so daß die expandierte Kernzone wieder nahezu auf Ausgangsdicke komprimiert wird. Bei ordnungsgemäßer Verklebung führt die elastische Rückstellkraft nur zu geringer Verschiebung der Dämmplatten.
Die sich einstellende Fugenweite ist zu kontrollieren; bei den o. a. Maßen ist die erforderliche Dichtwirkung des Fugendichtbandes sichergestellt. Zuschnitte sind stumpf zu stoßen.
Für Ecken das Band abschneiden und stumpf anstoßen, nicht um die Ecken herumführen.
Beim Armieren ist die Armierungsschicht lückenlos auch über das Fugendichtband zu führen. Zur Vermeidung unkontrollierter Abrisse der Armierungsschicht, längs der Bauteil-Oberfläche, ist der noch plastische Mörtel mit einem Trennschnitt zu trennen. Dasselbe ist sinngemäß bei der Ausbildung der Strukturputz-Oberflächen zu wiederholen.