Der Untergrund muß eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sowie tragfähig und tauglich für Verklebungen sein. Mit dem Profil ist eine Klebeprobe auf dem Originaluntergrund auszuführen.
Hinweis:
Zur Gewährleistung eines sicheren Einbaus müssen Fenster und Türen nach den geltenden Richtlinien der Verbände (z. B. RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren) und dem neuesten Stand der Technik befestigt sein, so daß unzulässige Bewegungen ausgeschlossen sind.
1,0 m/m
Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5° C und über +30° C liegen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Kommentar ATV DIN 18345 Punkt 3.1.3 ungeeignete klimatische Bedingungen.
Die Profile sind erst unmittelbar vor der Dämmplatten-Befestigung anzukleben. Eine längere Zeit der Vormontage kann sich ungünstig auf den Profilverbund auswirken.
Die geplante Kante ausmessen und am Untergrund anzeichnen. Den Abdeckstreifen von der selbstklebenden Seite des weißen Dichtungsbandes entfernen und die 3D-Anputzleiste fest an den Untergrund drücken. An dem Klebestreifen der äußeren Lasche kann ggf. eine Abdeckfolie befestigt werden.
Vor der Flächenarmierung den Gewebestreifen vollflächig in die Armierungsmasse einbetten und mit dem Flächengewebe 10 cm überlappen. Armierungsschicht und Strukturputz können nun systemgerecht ausgeführt werden. Die Anschlußfuge zum Fensterrahmen wird durch das 3D-Anputzprofil vorgegeben, daher ist kein Trennschnitt vorzunehmen.
Die Armierung bzw. die Endbeschichtung dürfen die Sollbruchstelle des Abknicksteges nicht überragen, da ansonsten der Abknicksteg nicht abgetrennt werden kann.
Die Abdeckfolie sollte bis zum Abschluß der Arbeiten verbleiben. Die Schutzlasche nebst Abdeckfolie erst nach fertiggestellter Oberputz-Beschichtung sorgsam abknicken und entfernen.