Armierungsschichten von Wärmedämm-Verbundsystemen, Unterputze der Mörtelgruppe PII, PIII nach DIN V 18550 u. ä., Beton, tragfähige mineralische Altputze und Altanstriche, Gipskartonplatten oder Unterputze der Mörtelgruppe PIV + V im Innenbereich
Der Untergrund muß eben, sauber, fest, trocken, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.
Neue Grundputze mindestens 2–4 Wochen durchhärten lassen.
Pro Sackinhalt 5,5–6 l kaltes, sauberes Wasser in einen Mörtelkübel geben und den Trockenmörtel langsam zugeben. Mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk ca. 5 Minuten mischen und zu einer klumpenfreien Masse anteigen, ca. 10 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich, ist die Konsistenz nach kurzer Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen.
Die Verarbeitungszeit beträgt in Witterungsabhängigkeit ca. 1–2 Stunden. Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Je nach Profilgröße 3–6 kg/m2, abhängig von der Auftragsdicke und der Ebenheit des Untergrundes.
Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über 30 °C liegen. N
icht unter direkter Sonneneinwirkung, beim Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen“ vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit je nach Auftragsdicke ca. 24 Stunden.
Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Auf dem Untergrund sowie auf den Rückseiten und Schnittflächen der Profile Capatect-Profilkleber 121/109 im Zahnbett-Verfahren (in der Floating-Buttering-Methode) auftragen. Profile nach Verlegeplan verlegen, mit Richtlatte fest andrücken und, falls erforderlich, gegen Verrutschen sichern.
Großformatige Gurtprofile oder vergleichbare Sonderprofile werden zusätzlich mechanisch befestigt. Wandseitig besitzen diese Profile eine Aussparung für eine Konsolleiste. Mit Wasserwaage und Schnurschlag Oberkante exakt festlegen. Capatect-Profilkleber 121/109 im Zahnbett-Verfahren (in der Floating-Buttering-Methode) auftragen, ankleben und aushärten lassen.
Konsolleiste im Abstand von 30–40 cm mit Capapor-Schraubdübel im tragfähigen Mauerwerk verankern (Randabstand ca. 10 cm). Mit Forster-Bohrer oder Beschlagbohrer (NW 20 mm) 5 mm tief vorbohren. Bohrloch (NW 10 mm) zentrisch einbringen, Dübel einsetzen und mit Schraube spreizen. Schlagdübel sind nicht geeignet!
Profil rückseitig sowie die Verlegefläche mittels Zahnkelle mit Kleber belegen (in der Floating-Buttering-Methode). Achtung: Innerhalb der Aussparung sparsamer Kleberauftrag! Profil auf Konsole aufsetzen und andrücken. Seitlich austretenden Kleber entfernen. Nahtstelle mit feuchtem Pinsel glättend verschließen.
Profilstöße werden üblicherweise als sichtbare Stoßfuge ausgebildet. Stoßkanten leicht mit Schleifpapier anfasen.
Gebäudeumlaufende Profile, z.B. Gesimsprofile, werden nicht dicht gestoßen, sondern in der Floating-Buttering-Methode auf 1 cm Abstand verklebt. Auf gleichmäßige Fugenanordnung achten. An den Seiten austretenden Kleber entfernen und mit einem angefeuchteten Pinsel bestreichen.
Stoßfugen frühestens 24 Stunden nach der Verklebung mit Capatect Füllschaum B1 ausschäumen. Nach Erhärtung des Füllschaums werden die Fugen ca. 1 cm tief ausgekratzt und mit Disbothan 235 verfugt.