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Profile und Elemente aus Leichtbaustoff für die Fassaden- und Innenraumgestaltung |
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Profile und Bossen als Gestaltungselemente: Für Neubauten, um besondere Akzente zu setzen und die Architektur der Fassadengestaltung bewußt zu unterstreichen. Bei Altbauten, um eintönige Fassadenflächen gestalterisch aufzuwerten. Zur Rekonstruktion renovierungsbedürftiger Stilelemente an historischen Fassaden. Für Innenräume. Capapor-Fassadenprofile werden üblicherweise ausschließlich auf dem Untergrund geklebt. Für großformatige Standard- oder Sonderprofile kann auf Bestellung eine zusätzliche Verlegehilfe (Konsolenleiste) bereitgestellt werden.
Capapor-Profile übernehmen keine statischen Funktionen. Die Standfestigkeit des Verlegeuntergrundes ist bauseits sicherzustellen. Die hier beschriebenen Verlegeverfahren sind für Capapor-Standardprofile bei fachgerechter Ausführung auf geeignetem Untergrund statisch sicher. Bei sehr großen Sonderprofilen sind gegebenenfalls objektspezifische zusätzliche Befestigungselemente/Befestigungsmaßnahmen vorzusehen.
Alle Profile mit einer Ausladung > 2 cm weisen in der horizontalen oberen Fläche ein Gefälle von 6° auf, um eine einwandfreie Wasserführung sicherzustellen. Die Unterseite weist eine Tropfkante aus, sofern sie bei gegebener Profildicke machbar ist. (Von diesen Regeln abweichende Wünsche können realisiert werden. Ein ggf. hierdurch auftretendes Risiko für die dauerhafte Funktion übernimmt in diesem Fall der Planer/Auftraggeber.)
Wie bei traditionellen Fassaden-profilen sind bei Capapor-Profilen, die dem Wetter ausgesetzt sind und Ausladungen > 15 cm aufweisen, Abdeckungen, z. B. Blechverwahrungen entsprechend den „Fachregeln für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk“ vorzusehen (siehe Kasten S. 2). Die Funktionsfähigkeit dieses Wetterschutzes ist sicherzustellen.
- hohe mechanische Widerstandsfähigkeit
- nahezu unbegrenzten Gestaltungsspielraum durch Standardformen und auftragsbezogene Sondertypen
- hervorragende optische und technische Qualität
- Brandverhalten B1
- farbig überarbeitbar mit Caparol AmphiSilan oder ThermoSan
- leichte Verklebung mit Capatect-Profilkleber 121/109
grau Liegend auf ebener Fläche. Nicht werfen, Bruchgefahr.
| Bezeichnung |
Typ |
Prod.-Nr. |
Außenabmessung (mm) |
Lager- länge |
Sonderanfertigung |
Liefer- einheit |
Gewicht |
Kleber- verbrauch (ca.) |
Sicht- fläche = Anstrich- fläche |
| Länge max. |
seitliche Kanten- profilterung |
| Abwicklung |
| Rahmenprofil |
A |
121/010 |
35 x 115 |
2250 mm |
2250 mm |
ja |
1 St. |
1,16 kg/m |
0,5 kg/m |
16,2 cm |
| B |
40 x 145 |
ja |
1 St. |
1,75 kg/m |
0,7 kg/m |
19,8 cm |
| C |
35 x 130 |
ja |
1 St. |
1,22 kg/m |
0,6 kg/m |
18,5 cm |
| D |
30 x 70 |
ja |
1 St. |
0,66 kg/m |
0,3 kg/m |
10,8 cm |
| E |
35 x 115 |
ja |
1 St. |
1,33 kg/m |
0,5 kg/m |
19,2 cm |
| F |
35 x 85 |
ja |
1 St. |
1,00 kg/m |
0,4 kg/m |
15,0 cm |
| G |
25 x 135 |
ja |
1 St. |
1,15 kg/m |
0,6 kg/m |
18,0 cm |
| H |
33 x 133 |
ja |
1 St. |
1,45 kg/m |
0,6 kg/m |
30,0 cm |
| I |
40 x 152 |
ja |
1 St. |
1,60 kg/m |
0,7 kg/m |
24,0 cm |
| J |
34 x 133 |
ja |
1 St. |
1,50 kg/m |
0,6 kg/m |
22,0 cm |
| K |
31 x 70 |
ja |
1 St. |
0,75 kg/m |
0,3 kg/m |
14,0 cm |
| L |
28 x 72 |
ja |
1 St. |
0,85 kg/m |
0,3 kg/m |
13,0 cm |
| Abwicklung bei zus. Profilabdeckung ist das Maß entsprechend zu reduzieren |
Gurt- und Fensterbank-profil |
A |
121/011 |
70 x 140 |
2250 mm |
2250 mm |
ja |
1 St. |
3,33 kg/m |
0,6 kg/m |
26,2 cm |
| B |
70 x 130 |
ja |
1 St. |
2,91 kg/m |
0,6 kg/m |
26,4 cm |
| C |
70 x 130 |
ja |
1 St. |
3,17 kg/m |
0,6 kg/m |
34,0 cm |
| D |
50 x 130 |
ja |
1 St. |
2,28 kg/m |
0,6 kg/m |
22,5 cm |
| E |
80 x 155 |
ja |
1 St. |
4,15 kg/m |
0,7 kg/m |
34,0 cm |
| F |
60 x 141 |
ja |
1 St. |
3,00 kg/m |
0,7 kg/m |
28,0 cm |
| G |
65 x 70 |
ja |
1 St. |
2,10 kg/m |
0,4 kg/m |
22,5 cm |
| H |
70 x 155 |
ja |
1 St. |
3,45 kg/m |
0,7 kg/m |
31,5 cm |
| I |
58 x 78 |
ja |
1 St. |
1,80 kg/m |
0,7 kg/m |
28,0 cm |
| Fläche |
| Konsolen |
A |
121/017 |
35 x 160 x 253 |
– |
– |
– |
1 St. |
0,42 kg/St. |
0,2 kg/St. |
0,07 m2 |
| B |
64 x 160 x 260 |
– |
1 St. |
0,80 kg/St. |
0,2 kg/St. |
0,08 m2 |
| Schlußsteine |
A |
121/018 |
60 x 185 x 205 |
– |
– |
– |
1 St. |
0,61 kg/St. |
0,2 kg/St. |
0,06 m2 |
| B |
80 x 185 x 205 |
– |
1 St. |
0,81 kg/St. |
0,2 kg/St. |
0,07 m2 |
| Bossen |
A |
121/016 |
40 x 470 x 330 |
– |
– |
– |
1 St. |
2,86 kg/St. |
0,7 kg/St. |
0,16 m2 |
| B |
40 x 400 x 330 |
– |
1 St. |
2,43 kg/St. |
0,6 kg/St. |
0,14 m2 |
| C |
30 x 470 x 330 |
– |
1 St. |
2,06 kg/St. |
0,7 kg/St. |
0,16 m2 |
| D |
30 x 400 x 330 |
– |
1 St. |
1,80 kg/St. |
0,6 kg/St. |
0,14 m2 |
| E |
20 x 470 x 330 |
– |
1 St. |
1,40 kg/St. |
0,7 kg/St. |
0,16 m2 |
| F |
20 x 400 x 330 |
– |
1 St. |
1,16 kg/St. |
0,6 kg/St. |
0,14 m2 |
Für großformatige Standard- oder Sonderprofile kann auf Wunsch eine zusätzliche Verlegehilfe/Konsolenleiste geliefert werden. Art.-Nr.: 864867 ist 60 - 100 mm Breite; 864868 ist größer 100 mm Breite
| Dübeltyp |
Produkt-Nr. |
Länge (m) |
Schaft Ø (mm) |
Verankerungstiefe hv (mm) |
Verpackung (St./Karton) |
Capapor-Schraubdübel Schraubdübel mit Kragenkopf zur Befestigung der Capapor-Konsolenleiste. Bohrlochdurchmesser-Ø: 10 mm Kragenkopf-Ø: 16 mm Verankerungstiefe hv: 70 mm Schraubenantrieb: TORX T40
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SDF-K 10 U |
120 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
140 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
160 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
180 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
200 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
220 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
250 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
275 |
10 |
≥ 70 |
20 |
| SDF-K 10 U |
300 |
10 |
≥ 70 |
20 |
Berechnung der Dübellänge
- Capapor-Konsolleiste: 1,5 cm
- Armierungsschicht: 0,5 cm
- Dämmplatten-Dicke: ? cm
- Kleber: 1,0 cm
- ggf. Altputz: ? cm
- Verankerungstiefe hv: 7,0 cm
Das Sortiment umfaßt gemäß Tabelle verschiedene Standardformen für:
- Rahmenprofile für Fenster- und Türeinfassungen sowie Innenräume
- Gurt- und Fensterbankprofile
- Konsolen für die Kombination mit Fensterbänken
- Schlußsteine für Fenstersturz-Gestaltung
- Bossen für Flächen- und Eckgestaltung
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der individuellen Sonderanfertigung nach Maß.
Mögliche Sonderanfertigungen: Abwandlungen vorhandener Profilierungen (erweiterter Standard) neue Profil-Kreationen Bögen Stützen Säulen Gesimszahnleisten Ornamente Fensterbankprofile als Fixmaß mit seitlicher Profilierung Die Realisierbarkeit von Sonderanfertigungen ist im Einzelfall abzustimmen. Das genaue Aufmaß vor Ort ist die Grundlage für eine korrekte Bestellung und fehlerfreie Lieferung. Bei Sonderprofilen bitte die vorgedruckten Formulare mit Hinweisen zur Bemaßung verwenden! Keine Maßskizze per Fax! Sonderprofile werden vor Auftragsannahme graphisch mit Bemaßung umgesetzt und müssen vom Auftraggeber unterzeichnet/freigegeben werden. Anleitung zum Aufmaß in der Verarbeitungsanleitung beachten!
Capapor-Fassadenprofile können auf allen tragfähigen und klebegeeigneten Untergründen befestigt werden (Mauerwerk, Beton, Putz, Wärmedämm-Verbundsysteme). Der Untergrund muß eben, sauber, trocken fest und frei von trennenden Substanzen sein. Alle Klebeflächen, insbesondere Stoßflächen, sind sorgsam zu entstauben. Verarbeitungstemperatur: Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken. Nicht auf durch Sonne aufgeheizte Flächen sowie bei Regen oder bei starkem Wind arbeiten. Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit je nach Auftragsdicke ca. 12–24 Std. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten. Mit Klebemasse behaftete Werkzeuge und Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Die Profile müssen als Endbeschichtung einen zweifachen Schlußanstrich mit Caparol AmphiSilan oder ThermoSan erhalten. Bei Verwendung von Fremdfabrikaten erlischt die Gewährleistung. Auf dem Untergrund sowie auf den Rückseiten und Schnittflächen der Profile Capatect-Profilkleber 121/109 im Zahnbett-Verfahren (Floating-Buttering-Verfahren) auftragen. Profile nach Verlegeplan verlegen, mit Richtlatte fest andrücken und falls erforderlich gegen Verrutschen sichern. Großformatige Fassadenprofile können zur besseren Ausrichtung mittels Konsolenleiste befestigt werden. Wandseitig besitzen diese Profile auf Bestellung eine entsprechende Aussparung. Mit Wasserwaage und Schnurschlag Oberkante exakt festlegen.
Capatect-Profilkleber 121/109 im Zahnbett-Verfahren (Floating-Buttering-Verfahren) auftragen, ankleben und aushärten lassen. Nach der Aushärtung des Kebers die Konsolleiste im Abstand von 30-40 cm mit dem Capapor-Schraubdübel im tragfähigen Mauerwerk verankern (Randabstand ca. 10 cm). Mit Forstner-Bohrer (NW 20 mm) ca. 5 mm tief vorbohren. Bohrloch (NW 10 mm) zentrisch einbringen, Dübel einsetzen und mittels Torx-Bit T40 die Schraube einbringen. Schlagdübel sind nicht geeignet! Profil rückseitig sowie die Verlegefläche mittels Zahnkelle mit Kleber belegen (Floating-Buttering-Verfahren).
Achtung: Innerhalb der Aussparung sparsamer Kleberauftrag! Profil auf Konsole aufsetzen und andrücken. Seitlich austretenden Kleber entfernen. Nahtstelle mit feuchtem Pinsel glättend verschließen.
- Eine zusätzliche mechanische Befestigung wird üblicherweise notwendig, wenn das Verhältnis Profil-Höhe : Profil-Ausladung kleiner 2 ist oder die Ausladung der Capapor- Fassadenprofile > 15 cm ist.
- Die zusätzliche Befestigung der Capapor-Fassadenprofile mit den Capapor-Schraubdübeln sollte im oberen Drittel der Profile erfolgen. Je nach Profilgeometrie kann die Anordnung der Dübel allerdings variieren (z. B. mittige Anordnung).
- Mit dem Capapor-Schraubdübel kann untergrundabhängig (Altputz, Kleberdicke etc.) eine Dämmstoffdicke bis max. 17 cm überbrückt werden. Sollten stärkere Dämmstoffdicken zum Einsatz kommen, sind alternative Befestigungsmöglichkeiten wie z. B. Befestigung mittels Gewindestangen zu prüfen. Montage, Befestigung, Zuschnitt Profile präzise zuschneiden. Gehrungssägen oder winkelgeführte Bogensägen (bei größeren Profilen) verwenden. Bewährt haben sich hartmetallbestückte Sägeblätter. Schnittflächen ggf. mit Schleifpapier nacharbeiten und sorgfältig entstauben. Profilstöße werden üblicherweise als sichtbare Stoßfuge ausgebildet. Stoßkanten leicht mit Schleifpapier anfasen. Gebäudeumlaufende Profile, z. B. Gesimsprofile, benötigen mindestens alle 6 m und an den Gebäudeecken eine Bewegungsfuge. In diesen Bereichen werden die Profile nicht dicht gestoßen, sondern im Floating-Buttering-Verfahren auf 1 cm Abstand verklebt. Auf gleichmäßige Fugenanordnung achten.
An den Seiten austretenden Kleber entfernen und mit einem angefeuchteten Pinsel bestreichen. Stoßfugen frühestens 24 Stunden nach der Verklebung mit Capatect Füllschaum B1 ausschäumen. Nach Erhärtung des Füllschaums werden die Fugen ca. 1 cm tief ausgekratzt und mit Disbothan 235 verfugt. Horizontalflächen von Fenstergesimsen mit geeigneten Fensterbänken regendicht abdecken in Anlehnung an die „Fachregeln für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk“. Alternative Ausführung mit Capapor-Fensterbankprofilen auch ohne die angeführte Horizontalabdeckung ist mit entsprechendem Systemaufbau möglich. Hierzu ist die aktuelle Ausgabe der Capapor-Verarbeitungsanleitung zu beachten. Profile ohne Verblechung (vgl. III) über der oberen Klebefuge zusätzlich mit elastischen Fugendichtstoff abdichten. Fugendichtstoff: Disbothan 235.
Profile 2 mal mit AmphiSilan- oder ThermoSan Fassadenfarbe streichen.
Durchlaufende Gesimse oder Gurtprofile ohne konstruktiven Wetterschutz müssen mit einer oberseitigen Blechverwahrung o. ä. abgedeckt werden, um mit der gezielten Wasserführung Hinterfeuchtung und Ablaufspuren mit entsprechenden Schmutzablagerungen zu verhindern.
Feine Haarrisse bzw. Schwundrißbildung im Stoßbereich der Fassadenprofile stellt keinen technisch funktionalen Mangel dar und ist daher nicht zu beanstanden. Zuschnittreste sind nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) zu entsorgen. Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk „Fachregeln für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk“, Kapitel 8. Abdeckungsarten, aufgestellt und herausgegeben vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks – Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik – e.V., Rudolf Müller Verlag, Köln. Außerhalb Deutschlands gelten die vergleichbaren, nationalen Regelwerke; sofern zum Thema keine nationalen Regelwerke existieren, gelten die deutschen Bestimmungen (Auszug):
8 Abdeckungen
8.1 Allgemeines Abdeckungen werden angewendet als Mauerabdeckungen, Attikaabdeckungen, Dachrandabdeckungen, Gesimsabdeckungen, Fensterbankabdeckungen u.ä. Zur Anwendung kommen vorgefertigte oder handwerklich hergestellte Profile. Abdeckungen sollten ein ausreichendes Gefälle aufweisen. Bei Attika- und Dachrandabdeckungen muß das Gefälle zur Dachseite hin weisen. Es wird empfohlen, die dachabgewandte Seite mit einer Aufkantung zu versehen. Gesims- und Fensterbankabdeckungen vom Gebäude weg weisend. Die Überstände ergeben sich aus Abschnitten 6.3.1 (3) und (4). Die Abdeckungen erhalten an den Enden Kopfstücke oder Maueranschlußstücke. Verunreinigungen durch abtropfendes Wasser sind nicht gänzlich zu vermeiden.
8.2 Abdeckungsarten (1) Bei selbsttragenden Profilen ist der Nachweis der Standsicherheit zu erbringen (z.B. durch Herstellerangaben, statische Berechnungen). Empfehlungen für die Mindestblechdicke können Tabelle 2 entnommen werden. Die Befestigung erfolgt indirekt verdeckt mit mindestens korrosionsgeschützten Befestigungsmitteln. Die Anzahl bzw. der Abstand der Befestigungen richtet sich nach dem oben genannten Nachweis der Standsicherheit. Die Nahtverbindungen erfolgen werkstoffgerecht nach Kapitel 3.1. Temperaturbedingte Längenänderungen sind zu beachten. Der erforderliche Abstand für den Dehnungsausgleich ist Tabelle 6 zu entnehmen. Geeignet sind Dehnungsausgleicher mit oder ohne Abdeckstreifen.
(2) Nicht selbsttragende Abdeckungen werden auf flächiger Unterkonstruktion verlegt. Auf Mauerwerk oder Beton wird die Verwendung einer Trennschicht (siehe Kapitel 2.6) empfohlen. Die Metalldicke ist der Tabelle 2 zu entnehmen. Die Befestigung erfolgt indirekt durch korrosionsgeschützte Hafte, Vorstoßbleche, Haftstreifen u.a. mit geeigneten Schrauben/Nägeln/Stiften auf der Unterkonstruktion. In Ausnahmefällen kann bei Kleinflächen eine direkte Befestigung (siehe Abschnitt 3.4.1) erfolgen. Der Abstand der Hafte, Anzahl und Art der Befestigung richten sich nach dem Bauteil, der Gebäudehöhe und den Windlastannahmen. Auf geeignetem Untergrund sind auch Klebebefestigungen möglich. Die Nahtverbindungen erfolgen werkstoffgerecht nach Kapitel 3.2. Geeignet sind (siehe Abb. 7, 8): einfacher Liegefalz, einfacher Liegefalz mit Zusatzfalz, Aufkantung mit Abdeckleiste, Steh- und Doppelstehfalz. Temperaturbedingte Längenänderungen sind zu beachten. Der erforderliche Abstand der Dehnungsausgleicher ist Tabelle 6 zu entnehmen. Tel.: 0 61 54 / 71 17 10 Fax: 0 61 54 / 71 17 11 E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de
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