Die Flanken der Beläge müssen sauber und frei von trennend wirkenden Substanzen sein. Reste von ausgetrocknetem Ansetzmörtel entfernen. Gleichmäßige Fugentiefe von mindestens 6 mm herstellen. Gleichmäßige Fugenbreite von 5–20 mm herstellen.
Der Untergrund muß ebenmäßig sein, eine geschlossene Oberfläche besitzen und frei von haftmindernden Rückständen sein.
Tiefliegende Fugen zweilagig verfüllen. Stark saugende Untergründe vornässen. Der Verlegemörtel muß zum Zeitpunkt der Verfugung abgebunden und durch getrocknet sein. Es ist darauf zu achten, daß der Untergrund und die Fugenflanken eine gleichmäßige Saugfähigkeit aufweisen.
Mit Fugengummi oder Schwammbrett in die Fugen einschlämmen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Fugen vorgenäßt sind. Auf vollständige Fugenverfüllung achten. Mörtelreste vor dem Antrocknen rückstandsfrei entfernen. Fläche schleierfrei mit Schwammbrett abwaschen, Zementschleier ggf. mit einem geeigneten Reinigungsmittel säubern.
Bei Belägen mit großporiger Oberfläche können sich Rückstände des Fugenmörtels festsetzen. Anschlußfugen zu material fremden Stoffen sind mit elastischen Fugenfüllstoffen auszufüllen.
Ca. 3–5 kg/m²
Bei diesen Angaben handelt es sich um Richtwerte. Der exakte Verbrauch ist in Abhängigkeit des Fliesenformates, der Fugenbreite und deren Tiefe durch Probeverlegung objektabhängig zu bestimmen.
Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +30 °C liegen.
Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen“ vom Deutschen Stuckgewerbebund. Vor zu raschem Austrocknen schützen. Im Zweifelsfall wird durch Nachnässen mit sauberem Wasser ein gleichmäßiger Erhärtungsverlauf begünstigt.
Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Fugenschlämme nach 24 Stunden oberflächentrocken.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
In ein sauberes Gefäß ca. 6 l Wasser geben und mit einem langsam laufenden Rührwerk anmischen bis eine homogene Masse mit gleichmäßigem Farbton entstanden ist. Nach ca. 3 Min. nochmals durcharbeiten.
Einmal in Abbindung begriffenes Material nicht mehr mit Wasser in verarbeitungsfähigen Zustand versetzen, da sonst Abbindestörungen auftreten. Nicht mehr Material anmischen, als innerhalb von 40 Minuten verarbeitet werden kann.