Alle Untergründe müssen tragfähig, eben, sauber, trocken und frei von haftmindern den Substanzen sein.
Mörtel auf den Untergrund auftragen und mit einer Zahnkelle (6 x 6 mm bzw. 8 x 8 mm) vertikal abkämmen.
Die Auswahl der Zahnkelle richtet sich nach der Beschaffenheit (Rauhigkeit) des Untergrundes, der Fliesengröße und der Beschaffenheit der Fliesenrückseite. Nur so viel Kleber auftragen, wie vor Haut bildung mit Spaltklinker oder Keramikplatten belegt werden kann.
Die einzelnen Fliesen auf der Rückseite ebenfalls abmörteln (Floating-Buttering-Verfahren), um ein vollflächiges, fehlstellen freies Kleberbett zu erzielen. Die Fliesen mit leicht schiebender Bewegung in das nasse Mörtelbett eindrücken.
ca. 5,0 kg/m² je nach gewählter Zahnung der Zahntraufel.
Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +30 °C liegen.
Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Ca. 2–3 Tage
Abhängig von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
In ein sauberes Gefäß ca. 6–6,5 l Wasser geben und mit einem langsam laufenden Rührwerk oder Zwangsmischer anmischen.