Trockene und tragfähige Untergründe (Armierungsschicht, Beton, fester Putz).
Der Untergrund muß eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.
Neue Grundputze mindestens 2–4 Wochen durchhärten lassen. Beim Einsatz innerhalb der Capatect-WDV-Systeme oder der Capatect-VHF-Systeme muß die Armierungsschicht abgebunden und trocken sein.
Der Mörtel ist im Handauftrag in gleichmäßiger Schichtdicke von 2–3 mm aufzuziehen.
Während des Erstarrungsvorgangs die Oberfläche mit einer Filz- oder Schwammscheibe glätten oder filzen.
Ca. 2,0 kg/mm/m2
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungstemperatur:
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5° C und über +30° C liegen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Kommentar ATV DIN 18345 Punkt 3.1.3 ungeeignete klimatische Bedingungen.
Bei 20° C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist der Feinspachtel nach 24 Stunden oberflächentrocken.
Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten. Bei warmer Witterung muß Vorsorge getroffen werden, daß die Putzlage nicht zu schnell austrocknet.
Bei Bedarf eventuell nachnässen. Der Putz trocknet durch Hydratation und physikalisch, d. h. durch Verdunstung des Anmachwassers. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Capatect-Feinspachtel kann mit allen gängigen Durchlaufmischern, Schnecken-Förderpumpen und Putzmaschinen verarbeitet, aber auch manuell mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk mit sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden.
Ca. 5 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich, ist die Konsistenz nach dieser Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen.
Wasserbedarf ca. 5–6 l je 25 kg-Sack. Die Verarbeitungszeit beträgt in Witterungsabhängigkeit ca. 1,5 Stunden (Topfzeit), bei maschineller Förderung maximal 60 Minuten.
Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 20° C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar.
Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beeinflußt durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden.
Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so daß der notwendige Anstrich mit Capatect-SI-Fassadenfinish 130 nach Farbtonkarte, bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen vorgenommen werden kann.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Durchlaufmischer Berö Calypso 15 mit Standard-Dosier- bzw. Mischwelle und Förderpumpe Berö Speedy 15 mit Schneckenteil 1/1 Leistung.
Wichtige Daten:
Förderschläuche vor dem regulären Betrieb mit Kalkschlämme oder Kleister vorspülen. Bitte unbedingt die Richtlinien des Maschinenherstellers beachten!
Elektro-Anschluß:
jeweils 400 V Drehstrom/16 A (Baustromverteiler mit FI-Schutzschalter)
Wasser-Anschluß:
Schlauch 3/4˝ mit GEKA, erforderlicher Wasserdruck bei laufender Maschine mindestens 2,5 bar
Wasserdurchfluß:
ca. 320 l/h. Die gewünschte Konsistenz ist am Feinregulierventil der Wasserarmatur des Mischers einzustellen.
Förderschläuche:
Anfangsschläuche, Innen-∅ 35 mm, je 13,3 m
Endschlauch, Innen-∅ 25 mm, 10,0 m
Förderweite:
Maximale Förderweite ca. 50 m (objektbezogen und temperaturabhängig zu optimieren)
Spritzgerät:
Berö Integra Kombi, Düsen-∅ 8 mm
Kompressor:
V-Meko 400