Mineralische Untergründe, Altputze sowie Altanstriche oder -beschichtungen.
Auch für das Klebeverfahren nicht ausreichend tragfähiger Putz kann mittels dieses Montageverfahrens mit WDVS bekleidet werden.
Der Wandbaustoff muß für die Aufnahme der Schienendübelung die notwendige Festigkeit aufweisen. Vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen.
Größere Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Unebenheiten bis 3 cm können mit Capatect-Distanzstücken 634 ausgeglichen werden.
Zunächst wird in Sockelhöhe die Capatect-Sockelschiene angebracht. Die erste Dämmplattenreihe wird in die Sockelschiene eingestellt und dort rückseitig mit einem Klebersteg unterfüttert.
In die senkrechten Stoßfugen der Dämmplatten ist je ein Capatect-Verbindungsstück einzufügen.
Nach der ersten Plattenreihe sind die Capatect-Halteleisten in die waagerechte Nut einzulegen und mit 3 bauaufsichtlich zugelassenen Capatect-Universal-Montage-Schraubdübeln bzw. Capatect-Universal-Montage-Schlagdübeln je Meter Schiene zu befestigen. Dübeltyp je nach Verankerungsgrund wählen.
Die nächste Dämmplattenreihe kann dann sinngemäß im Verband von unten nach oben preßgestoßen mit den Halteleisten und Verbindungsstücken befestigt werden. Es ist jeweils auf exakte flucht- und lotrechte Befestigung zu achten.
Die Profilschienen dürfen nicht verzogen werden; Untergrundtoleranzen sind nötigenfalls mit den Capatect-Distanzstücken 634 auszugleichen. Zwischen den einzelnen Schienen ist ein Abstand von ca. 2–3 mm einzuhalten. Die Plattenstöße müssen absolut dicht und exakt ausgeführt werden.
Bei Plattenzuschnitten (Paßstücke), z. B. unter Fensterbänken oder Dachvorsprüngen, ist die erforderliche Nut nachträglich mit dem Nutenhobel einzuschneiden und gegebenenfalls die Halteleiste auch für die senkrechten Stöße einzusetzen. Bei Anpaßarbeiten, zum Beispiel an Fenster- und Türlaibungen sowie Ecken, sind die Platten im Bedarfsfall herkömmlich anzukleben.