Mineralische Untergründe, Altputze sowie Altanstriche oder -beschichtungen.
Auch ein für das Klebeverfahren nicht ausreichend tragfähiger Untergrund kann mit der Schienenbefestigung verkleidet werden.
Der Wandbaustoff muß für die Aufnahme der Schienendübelung die notwendige Festigkeit aufweisen. Mauerwerk, Beton oder Altputze müssen trocken sein.
Vorstehende Mörtelgrate sind soweit zu entfernen, daß die Montage der Schienen und Dämmplatten nicht eingeschränkt wird.
Größere Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Unebenheiten bis 3 cm können durch Unterlegen von Capatect-Distanzstücken ausgeglichen werden.
1 m2/m2
Zunächst wird in Sockelhöhe die Capatect-Sockelschiene angebracht. Die systemzugehörige Klebermasse plattenmittig entweder als 10 cm breiten Steg, oder in Form von 2 Batzen (Durchmesser 20–25 cm = ca. 20 % Flächenanteil) auf die Plattenrückseite auftragen. Zur Sicherstellung der Anhaftung in diesem Bereich die Klebermasse als Haftbrücke zunächst dünn vorspachteln.
Die erste Dämmplattenreihe wird in die Sockelschiene eingestellt und dort rückseitig mit einem Klebersteg unterfüttert. In die senkrechte Nut der Dämmplatten sind die Capatect-Verbindungsstücke 633/01 einzufügen.
Nach der ersten Plattenreihe sind die Capatect-Halteleisten 632/01 in die waagrechte Nut einzulegen und alle 30 cm mit bauaufsichtlich zugelassenen Capatect-Universal-Montage-Schraubdübeln, bzw. Capatect-Universal-Montage-Schlagdübeln, zu befestigen. Die nächste Dämmplattenreihe kann dann sinngemäß im Verband von unten nach oben preß gestoßen mit den Halteleisten und Verbindungsstücken befestigt werden.
Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten.
Die Profilschienen dürfen nicht verzogen werden, Untergrundtoleranzen sind nötigenfalls mit den Capatect-Distanzstücken auszugleichen. Die Halteleisten sollen untereinander eine offene Stoßfuge von 2–3 mm aufweisen. Die Dämmplattenstöße müssen absolut dicht und exakt ausgeführt werden.
Eventuell entstehende Fugen ≤ 5 mm mit Capatect-Füllschaum B1, größere Fugen mit Dämmstoffstreifen ausfüllen.
Bei Plattenzuschnitten (Paßstücken), z. B. unter Fensterbänken oder Dachvorsprüngen, ist die erforderliche Nut nachträglich mit dem Nutenhobel einzuschneiden und gegebenenfalls die Halteleiste auch für die senkrechten Stöße einzusetzen.
Bei Anpaßarbeiten, z. B. an Fenster- und Türlaibungen und Kanten, sind die Platten im Bedarfsfall herkömmlich mit der systemzugehörigen Klebermasse anzukleben.
Die weiteren Angaben zur Dübelung in dem WDVS-Handbuch beachten. An der Fassadenfläche verklebte Dämmplatten vor Feuchtigkeit schützen und kurzfristig mit Armierungsmasse abdecken.