Lobende Erwähnung: Stephan Braunfels Architekten (München) Projekt: "Pinakothek der Moderne in München"
Nach dem Bau der Alten Pinakothek von Leo von Klenze (1826-1836) und Neuer Pinakothek von August von Voit (1846-1853) eröffnete nach einer Bauzeit von zehn Jahren 2002 die Pinakothek der Moderne. Stephan Braunfels' Konzept eines diagonalen, spiegelbildlichen Aufbaus überzeugte unter insgesamt 167 Wettbewerbsbeiträgen. Nicht zuletzt auch, weil der Architekt städtebauliche Qualitäten entwickelte, die ein Solitärgebäude nie hätte erreichen können. Er habe sich für eine Gruppe von mehreren Gebäuden, nicht gesammelt in einem gigantischen Glaskasten, sondern gegliedert in verschiedenen Bauten unterschiedlicher Typologie, entschieden. Das Raumkonzept sah keine schallabsorbierenden Materialien wie Teppiche oder Textilien vor. Geplant war ein Akustikputz, der Lärmquellen wie Stimmen und Schritte weitgehend dämmt. Im Capatect-Akustik-System von Caparol fand sich ein Produkt, das neben seiner Funktionalität auch den Braunfels´schen Regeln von Weiß, Zurückhaltung und störungsfreier Fläche gehorcht. Anders als die auffälligen, groben Sprenkel-Akustikputze, die wie kleine Stalagtiten scheinbar von der Decke tropfen, geht das Capatect-Akustik-System eine Symbiose mit den Wandoberflächen ein. |
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