Caparol präsentiert sich mit Erfolg auf der Consense in Stuttgart
In der neuen Bauprodukte-Plattform der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist Caparol in drei Systembereichen vertreten. Die Plattform bildet die Verbindung von den Steckbriefen der DGNB-Zertifizierung zur Verwendung der jeweiligen Bauprodukte. Caparol ist in den Segmenten Innen- und Außenfarben sowie Wärmdämm-Verbundsysteme mit besonderen Qualitäten vertreten, was die Nachhaltigkeit betrifft. Die Präsentation der Systeme erfolgte am Caparol-Messestand während der Internationalen Fachmesse Consense unter Mitwirkung von DGNB-Geschäftsführerin Dr. Christine Lemaitre.
Nachhaltigkeit hat sich zu einem der zentralen Themen in der Bau- und Immobilienbranche entwickelt. Politik, Wirtschaft, Anleger und Nutzer sind sich einig: Die Zukunft liegt im nachhaltigen Bauen. Das sieht auch Andreas Gradinger vom Planer- und Objektmanagement des Baufarben- und Dämmsystemherstellers Caparol so: „Schon aus Gründen der nicht mehr bezahlbaren Energieressourcen kommt dem Thema Nachhaltigkeit eine sehr hohe, wenn nicht sogar existentielle Bedeutung zu. Um die Klimaziele der Bundesregierung bis 2020 zu erreichen, soll der Verbrauch im Immobiliensektor um 50 Prozent gesenkt werden. Dabei spielt die Wärmedämmung von Gebäuden eine herausragende Rolle. Nachhaltigkeit ist jedoch nicht nur am Energiethema festzumachen. Gefragt sind gewerkeübergreifende intelligente Lösungen und Qualitätsprodukte für spezielle Nutzungs-Anforderungen. Hier sind sowohl ökonomische, ökologische als auch soziale Aspekte zu berücksichtigen.“ Das sagte Gradinger bei einem Gespräch auf der Consense. Die Internationale Fachmesse für nachhaltiges Bauen fand am 29./30. Juni in Stuttgart statt. Caparol war auf der Consense mit einem attraktiven Messestand präsent, um seine nachhaltigen Produkte in den Fokus zu rücken.
„Hochwertige Qualitätsprodukte im Sinne nachhaltigen Bauens überzeugen gerade auch in puncto Wirtschaftlichkeit“, so Gradinger. Caparol biete hier besondere Lösungen, die dem Betreiber wirtschaftliche Vorteile im Lebenszyklus offerieren. Diese sind beispielsweise Einsparung von Renovierungszyklen für den Innen- und Außenbereich. Von Interesse sei auch die Verschmutzungstendenz eines Fassadenanstrichs. „Durch gezielte Rohstoffauswahl und definierte Herstellungsverfahren wurden Werkstoffe entwickelt, die langfristig saubere Fassaden sicherstellen und die zeitlichen Intervalle der Sanierungen und damit die Nachhaltigkeit deutlich erhöhen. Hier ist der Materialanteil in Bezug auf die Gesamtkosten so gering, dass es sich auf jeden Fall lohnt, das qualitativ beste Produkt einzusetzen“, sagte Gradinger. Mit der Nano-Quarz-Gitter Technologie hat Caparol hier den neuesten Stand der Technik definiert. Zu den Vorteilen zählen unter anderem eine äußerst geringe Verschmutzungsneigung, die von den Mineralfarben bekannte Härte und Langlebigkeit sowie die für Dispersionen typische Kreidungsstabilität und Flexibilität – das alles bei hervorragenden Verarbeitungseigenschaften. Und auch neue carbonfaserverstärkte Wärmedämm-Verbundsysteme sind aufgrund der nun erreichbaren Schlagfestigkeit von bis zu 60 Joule geradezu prädestiniert, dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung zu tragen. Messbar ist mittlerweile auch die Farbtonbeständigkeit. Nach dem Bundesausschuss für Farbe und Sachwertschutz (BFS), Merkblatt Nr. 26, ist die höchste Einstufung A 1 mit der Kombination aus den qualitativ besten Bindemitteln und Pigmenten aktueller Stand der Technik. Die Nano-Quarz-Gitter-Produkte sind in dieser höchsten Kategorie eingeordnet.
Im Hinblick auf Umwelt und Gesundheit sollten beim Streichen der Wände Produkte eingesetzt werden, die möglichst wenig höher siedende organische Verbindungen wie etwa Weichmacher enthalten. Baufarbenhersteller Caparol hat diese Problematik schon vor Jahren erkannt und als erster Hersteller mit dem Produkt Indeko-plus eine hochwertige, emissionsminimierte sowie lösemittel- und weichmacherfreie Farbe auf den Markt gebracht. Die neueste Innovation ist eine hochreinigungsfähige Wandfarbe mit einer matten Oberflächenanmutung für hohe Hygieneanforderungen (PremiumClean). Auch Böden benötigen unempfindliche Beschichtungen, die keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Neue emissionsminimierte Bodenbeschichtungen von Caparol machen das jetzt möglich. Sie wurden vom TÜV gemäß den strengen Kriterien des Ausschusses zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft und gewährleisten ein prima Raumklima.
„In vielen Fällen ist ein vermeintlich geringfügig teureres Produkt auf lange Sicht wesentlich preiswerter“, weiß Gradinger. So lassen sich mit dem richtigen Produkt zum Beispiel auch in Parkhäusern Kosten in der Betreiberphase senken. Hier geht es um die Verringerung des Reinigungsaufwands wie auch der Energiekosten für die Beleuchtung. Für diese Fälle haben wir spezielle Berechnungs-Szenarien entwickelt, die dem Entscheider eine Planungshilfe im Hinblick auf zum Teil erhebliche Einsparpotentiale geben. Durch das Verwenden einer speziellen Farbe (Amphibolin), die einen über 20 Prozent höheren Lichtreflexionsfaktor aufweist, ergeben sich deutliche Energieeinsparungen bei der Beleuchtung. Gradinger: „Das Ziel von nachhaltigem Bauen ist vor allem hohe Qualität – und dies in einer umfassenden Perspektive. Innovationskraft und Qualitätsbewusstsein sind tragende Säulen unserer Unternehmensphilosophie.“ Das unterstrich Caparol auch auf der Consense eindrucksvoll.
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