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| Das Gebäude erhielt ein Capatect-Wärmedämm-Verbundsystem und wurde zu guter Letzt in kräftige Farben „getaucht“. |
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Geschäftsstelle wird zu Kundenzentrum
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Gelungene Farbgebung: Umbau der Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft überzeugt
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Obwohl die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine bedeutende Rolle spielt, war mit der GWG-Geschäftsstelle aus dem Jahre 1963 in der Vergangenheit wenig Staat zu machen. Völlig in eine Wohnanlage eingebunden, war sie für Ortsunkundige nur mit Karte und Kompass am Alten Postweg zu finden. „Die Dynamik des Wohnungsmarktes“, erklärt GWG-Geschäftsführer Hans-Joachim Plagge, „ließ uns zunächst gar keine Zeit für Neubaupläne. Um Wohnungssuchenden Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, mußte die Geschäftsstelle weniger repräsentieren, sondern funktionieren.“
Doch auf Dauer erwiesen sich der spartanische Eingangsbereich, enge Flure und 350 Quadratmeter Bürofläche als zu wenig für eine maßgeschneiderte Betreuung der Mitglieder. Die Erweiterung des Standorts zum Kundenzentrum war folgerichtig.
Der konzeptionelle Entwurf hierfür ging von einer konsequenten Trennung in Verwaltungs- und Wohnbereich aus. Durch den Anbau eines separaten Treppenhausturmes sollte der Haupteingang auf die andere Gebäudeseite verlegt und großzügiger gestaltet werden. Die zusätzliche Inanspruchnahme eines Stockwerkes ermöglichte den Verzicht auf Großraumbüros und das Unterbringen des Rechnungswesens in eigenen Räumen. |
Optimale Arbeitsbedingungen
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Die Rohfassung des Konzepts übergab die GWG dem Gifhorner Architekten Harald Meißner, mit dem sie seit vielen Jahren vor allem im Bereich von Instandhaltung partnerschaftlich zusammenarbeitet. „Wir wollten bei diesem wichtigen Vorhaben auf hiesigen Sachverstand nicht verzichten“, so Prokurist Andreas Otto (GWG). Der Vorentwurf steckte auch den Kostenrahmen ab. 850.000 Euro und keinen Cent mehr sollte der Umbau kosten.
Priorität beim „Feinschliff“ des Entwurfs besaßen für den Architekten Funktionalität und Modernität. Ziel waren optimale Arbeits- und Kommunikationsbedingungen. Dem Erscheinungsbild des Gebäudes eine neue Qualität zu geben, verlangte nicht nur Eingriffe in die Gebäudesubstanz, sondern auch Mut zur Verwendung auffälliger Materialien und Farben. „Andererseits waren wir uns einig, daß sich das ursprüngliche Gebäude“, so Meißner, „in der neuen Fassung wiederfinden muß.“ Am Ende des Entscheidungsprozesses fiel das Votum für das lichtdurchflutete Treppenhaus aus Glas und Aluminium-Wellblech ebenso deutlich wie die Zustimmung zum fassadeprägenden Eckfenster, um das Gebäude aus dem Verborgenen zu holen und wahrnehmbar zu machen.
Einen wichtigen Beitrag dazu leistete auch die Farbgebung. Der Vorschlag des Architekten sah eine vom Verwaltungs- zum Wohnbereich kräftig ansteigende Farbigkeit vor, die erheblich vom üblichen Muster abwich, aber dennoch in der Öffentlichkeit ein positives Echo fand. |
Farbtupfer gesetzt
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Auf Zustimmung stieß der Entwurf auch bei Maler- und Lackiermeister Thomas Mayer vom Gifhorner Malereibetrieb Robert Mayer GmbH, der sich seit mehr als 40 Jahren auf dem Markt behauptet und den Zuschlag für die Malerarbeiten erhielt. Bei der Gestaltung des Treppenhauses machten die Maler Bekanntschaft mit einer bisher noch nicht erprobten Technologie. In der Diskussion darüber, wie über das weiß gestrichene Glasgewebe hinaus in den Räumen Akzente gesetzt werden können, wurde der Vorschlag aufgegriffen, wegen des besseren Oberflächenbildes im Treppenhaus Capadecor-Putz im Spritzauftrag aufzubringen. „Als nützlich erwies sich auch die Empfehlung, in Empfangsraum und Sitzungszimmer Teilflächen mit der abwechslungsreichen Capadecor Arte Lasur zu gestalten, um Orientierungspunkte zu schaffen“, berichtete Caparol-Fachmann Axel Schmidt-Adlung, der das Projekt vor Ort betreute. Zum Auftrag gehörte nicht zuletzt die komplette Wärmedämmung des Gebäudes.
Fazit: Dank exakter Planung, schneller Entscheidung und engagierter Umsetzung konnten Kosten- und Zeitrahmen für den Umbau eingehalten und das Kundenzentrum zum geplanten Termin übergeben werden. Für die Mitglieder der Wohnungsbau-Genossenschaft sind die kurzen Wege geblieben und die Bedingungen für eine individuelle Beratung sowie Inanspruchnahme von Dienstleistungen zugleich besser geworden. |
Modernisierung rückt ins Zentrum
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| Die GWG verfügt derzeit über einen Bestand von über 2200 Wohnungen verfügt. Um deren Vermietbarkeit auf Dauer zu sichern, wird großer Wert auf Instandhaltung und Modernisierung gelegt. Bauzustand und Komfort der Wohnungen entsprechen durchweg dem aktuellen Standard. Angesichts des nur geringfügigen Wohnungsüberhangs in der Region und des Zuspruchs, den das Angebot der Genossenschaft findet, ist Leerstand für die GWG kein Thema. Damit das so bleibt, wird das Unternehmen künftig noch stärker auf die Mieter zugehen und weiter in den Bestand investieren. Angesichts der demographischen Entwicklung schenkt sie dem altersgerechten Wohnen besondere Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit der TU Braunschweig hat die GWG ein Seniorenzentrum mit modernster Technik ausgestattet, die behinderten und alten Menschen selbständiges Wohnen erleichtert. |
Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Frîa Hagen |
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