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DAW als TOP-500-Familienunternehmen ausgezeichnet

Der Hersteller aus dem Odenwald belegt Platz 75 im „verarbeitenden Gewerbe“

Ober-Ramstadt, den 24. Oktober 2016 (DAW)Die Stiftung Familienunternehmen hat über die vergangenen zehn Jahre regelmäßig die volkswirtschaftlichen Leistungsdaten der deutschen Familienunternehmen von namhaften wissenschaftlichen Instituten ermitteln lassen. Speziell für die Gruppe der großen Familienunternehmen konnte die volkswirtschaftliche Bedeutung für Deutschland in ihrer Gesamtheit herausgearbeitet werden. So stellen etwa die 500 größten deutschen Familienunternehmen mehr Arbeitsplätze als über eine Million Handwerksbetriebe und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum deutschen Arbeitsmarkt.

Angesichts dessen würdigte die Stiftung auch die Leistung, den die DAW als Teil der „Top 500“ Familienunternehmen zum Erfolg der deutschen Wirtschaft erbringt, mit einer besonderen Auszeichnung: „Mit der DAW SE haben Sie ein Juwel geschaffen, auf das man mit Fug und Recht stolz sein kann“, gratulierte Geschäftsführer Stefan Heidbreder bei der Übergabe des Preises am 12. Oktober in Ober-Ramstadt CEO Dr. Ralf Murjahn. Für die DAW sind bundesweit 3300 Mitarbeiter aktiv, allein am Standort in Ober-Ramstadt arbeiten 1300 Beschäftigte. Damit habe sich die DAW „für unser Land und seinen Standort nachweislich und volkswirtschaftlich anerkannt in besonderer Weise verdient gemacht“, sagte Heidbreder mit Blick auf die Studien der Stiftung. Danach befindet sich die DAW unter den umsatzstärksten Familienunternehmen im Wirtschaftszweig „Verarbeitendes Gewerbe" in Deutschland auf Platz 75.

Lange Zeit sei die kumulative Leistung der Familienunternehmen für die Volkswirtschaft unbekannt gewesen, was laut Heidbreder „überraschend ist, handelt es sich hier doch um die Urform des Wirtschaftens“. Diese Forschungslücke habe die Stiftung geschlossen. So ist nun bekannt, dass 91 Prozent aller Firmen in Deutschland Familienunternehmen sind und diese jeweils rund die Hälfte von Beschäftigung und Umsatz in der Privatwirtschaft ausmachen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass es auch unter den Großunternehmen ab 50 Millionen Euro Umsatz viele Familienunternehmen gibt (41 Prozent). Das hebt Deutschlands Unternehmenslandschaft international besonders hervor. Die Stiftung Familienunternehmen hat im Rahmen der Untersuchung die großen Familienunternehmen als „Top 500" noch einmal gesondert betrachtet. Im ersten Vergleich mit den 27 nichtfamilienkontrollierten Dax-Firmen lagen sie 2003 – dem ersten Jahr, für das Zahlen vorliegen – bei der Beschäftigung noch ungefähr gleichauf. Mittlerweile haben die Top 500 die Dax-Firmen lange hinter sich gelassen. Die Zahlen untermauern, so Heidbreder, „dass zum Beispiel bei der Erbschaftsteuerreform vorrangig gerade die Gruppe von Familienunternehmen von Verschärfungen betroffen wäre, die überproportional zu Wachstum und Beschäftigung in unserem Land beitragen“. Ein konstruktives Zusammenwirken von Familie und Unternehmen sei unerlässlicher Erfolgsfaktor. Diesen zu gestalten, sei der DAW in hervorragender Weise gelungen: Seit 1895 avancierte das Familienunternehmen mittlerweile in fünfter Generation zum drittgrößten Hersteller für Baufarben in Europa.

BU: Mit einer besonderen Auszeichnung würdigte die Stiftung Familienunternehmen die Leistung, den die DAW als Teil der „Top 500“ Familienunternehmen zum Erfolg der deutschen Wirtschaft erbringt. Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Heidbreder (rechts) gratuliert CEO Dr. Ralf Murjahn.